Es war nicht die explosive Leistung bei der man von einem unglaublichen Saisonstart hätte sprechen können. Die Sportschützen Glarnerland starteten verhalten in die neue Meisterschaftssaison. Manch einer hatte zu kämpfen, um dem Druck stand zu halten. Mit Oberburg erwischten die Glarner zum Auftakt einen Gegner, den es zu schlagen galt. Veränderte StartformationCoach Martin Mächler bot mehr oder weniger dieselben Athleten für die erste Mannschaft auf, die in den letzten Jahren für Furore im NLA-Team sorgten. Aus terminlichen Gründen gab es kurz vor dem Start noch eine Rochade: René Müller musste für den abwesenden Roman Portmann einspringen, was in psychologischer Hinsicht keine einfache Aufgabe für Müller war. Doch er meisterte seine Aufgabe gut, auch wenn sein Potenzial mit 187 Punkten nicht ganz ausgeschöpft wurde. Auch dieses Jahr konnten die Sportschützen Glarnerland auf die tschechische Verstärkung aus Pilsen zählen. Auf Milan Mach und Ondrej Malinky war verlass. Die 198 erzielten Ringe waren Gold wert, da die übrigen Schweizer nicht so recht auf Touren kamen. Sie schossen für Glarnerland 1 1544 Zähler. Mit diesem Resultat konnten sie sich gegen Oberburg doch noch mit neun Punkten Vorsprung durchsetzen und die ersten beiden Gewinnpunkte erzielen.Nicht ausser ReichweiteBei der zweiten Mannschaft muss sich Coach Mächler noch einiges einfallen lassen, um in der zweithöchsten Schützenliga bestehen zu können. Beispielsweise wartet in der dritten Mannschaft das Neumitglied Anita Blenk mit sensationellen 192 Ringen auf einen Einsatz in der zweiten Mannschaft. Zwar ist die Punktedifferenz zu den Mannschaften über dem Strich nicht allzu gross, doch in der nächsten Runde gegen den Leader aus Cham wird es kaum Punkte geben. Mit 1510 gegenüber 1543 Punkten von Zürich-Stadt war das Verdikt klar. Die Ausländer Petr Smol sowie Frantisek Skalik zeigten mit 195 und 193 Ringen eine gute Leistung. Auch Roland Weyermann (193), Roman Portmann (192), Remo Duft und Alexandra Hoch (beide 190) konnten mit den Resultaten zufrieden sein. Armin Klarer (184) und Martin Mächler (173) kamen nicht richtig auf Touren. Die beiden Mannschaften wurden unterstützt durch die VTB Treuhand AG aus Niederurnen.
«Tümpis» zwischen Vergangenheit und Zukunft



