Noch 5 von 13 Glarner Gruppen dürfen weiter träumen

Drei Hauptrunden sind zu überstehen, wenn man sich für den Schweizer Gruppenmeisterschaftsfinal Anfang September in Zürich qualifizieren will. Dabei werden die Glarner Vertreter in 5er-Kombinationen mit Vereinen aus der ganzen Schweiz gelost. Jeweils die besten 2 Teams kommen eine Runde weiter. Vergangene Woche – in der ersten Runde – starteten 13 Glarner Teams (5 im Feld A, 8 im Feld D) ins Geschehen. Im Feld A bei den Sportgewehren verbleibt lediglich Glarner Meister Linthal-Auen im Rennen. Bei den Schützen mit den Ordonnanzgewehren dürfen Linthal Feld, die Niederurner Standschützen, Linthal-Auen und die SG Ennenda weiterhin vom Finale träumen und nun die zweite Runde bestreiten. Gesamthaft bleiben somit leider 8 Gruppen von den gestarteten 13 bereits auf der Strecke.



Feld A

Linthal-Auen siegte in seiner Gruppe mit sehr hohen 972 Punkten (max. 1000) in ihrer Gruppe vor dem punktgleichen Yverdon und Oberdiessbach. Die fünf Resultate von Auen waren genau gleich wie jene von Yverdon, sodass die Regelung zum Einsatz kommt, welches Team mehr 10er erzielt hat. Da haben die Blauen die Nase vorne mit insgesamt 74 10er gegenüber 72 von Yverdon. Der Glarner Champion wurde vertreten durch die Schützen Josef Gisler (197 Pkt.), Andreas Stüssi (196), Christoph Kamber (195), Brigitte Ryser (194) und Fredi Ronner (190).

Der verflixte eine Punkt
: Näfels Militär (956 Pkt.) wurde nur um einen winzigen Zähler geschlagen von Mooslerau FSG und Obernau FS (beide 957). Ärgerlich, dieser Punkt kann sicherlich bei allen Schützen gesucht werden. Ebenfalls nur um einen Punkt ausgeschieden ist Linthal Feld (949). Sie müssen sich Richigen bei Worb (956) und Arbon-Roggwil TäliS 2 (950 Pkt.) in ihrer Kombination beugen. Etwas deutlicher ist es bei Niederurnen Stand und Bilten Feld ausgegangen. Den Standschützen (951 Pkt.) reichte es um 8 Zähler nicht fürs Weiterkommen. Höri SV2 (968) und Aarau SG (958) waren die erwartet (zu) starken Gegner. Der Biltenern (949 Pkt.) standen Illnau-Effretikon (962), die Sportschützen aus Rubigen (953) und Obernau FS (952) vor der Sonne. Gisler, Stüssi, Kamber Ryser von Linthal-Auen waren die besten Glarner Schützen und Brigitte Ryser die beste Schützin. Ebenfalls 194 wie Ryser erzielten Niklaus Müller und Michael Kubli (Näfels Militär) sowie Tobias Landolt von Bilten Feld. Schweizweit erzielte ein einziger Schütze das Maximum von 200 Punkten. Erich Steiner aus dem Kanton Schwyz, genauer vom Schützenverein Ibach-Schönenbuch, traf 20 Mal in die Mitte.

Feld D

Bei den Ordonnanz-Gewehren bleibt die Hälfte der 8 gestarteten Glarner Vertreter weiterhin im Geschäft. Am souveränsten löste Linthal Feld die erste Aufgabe. Mit den erzielten 690 Ringen durch die Schützen Peter Arnold (sehr hohe 143 Pkt.), Anton Gisler (141), Peter Ciresa (140), Hans-Peter Hirt (138), Rolf Stutz (128) schlossen sie ihre Kombination auf Rang eins ab. Sie distanzieren die Konkurrenz um 10 Zähler und mehr. Die SG Ennenda – mit 692 Punkten sogar zwei mehr als Linthal-Feld – ist ebenfalls weiter (Ruedi Feldmann sensationelle 145 Pkt., Severino Bianchi (141), Martin Hürlimann (138) sowie Marie-Theres Betschart und Ernst Hürlimann (je 134). Sie mussten aber zittern, da die Gruppengegner in ihrer Auslosung ebenfalls stark auftrumpften. So belegen sie mit diesem Resultat den zweiten Rang hinter Aeflingen-Rüdtligen (696), aber vor Oberbuchsiten mit 685. Mit je 680 Zählern qualifizieren sich auch noch Niederurnen Stand und Linthal-Auen für die zweite Hauptrunde. Die Standschützen aus dem Norden des Kantons lassen in Kombination Nr. 47 die Schützen von Münchenbuchsee (677) und jene aus Truttmann (673) hinter sich. Linthal-Auen schoss ein Polster von 6 Zählern auf den 3. Rang (Matzensdorf SG 3 mit 674) heraus. Als Zweiter in der Auen-Gruppe qualifiziert sich auch Uetzwil (679) für den nächsten Durchgang. Für Luchsingen Feld (681), Linthal Militär 1 (679) und 2 (656), sowie Näfels Militär (mit 674 auch nur um einen verflixten Punkt in ihrer 5er-Ausmarchung gescheitert) ist die Gruppenmeisterschaft 2016 Geschichte.

Diese Woche geht es in beiden Feldern mit der zweiten Hauptrunde weiter. Zu hoffen ist, dass die verbleibenden 5 Teams auch diese zu überstehen vermögen, um die Glarner Ehre weiter aufrechtzuerhalten.