Noch nie so herzlich willkommen wie im Glarnerland

Eine Fahnenabgabe ist immer wieder ein bewegender Event nicht nur für Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere, sondern auch für anwesende Gäste und Zuschauer. Kurz vor Ende des WK 2018 des Spit Bat 75 fand dieses feierliche militärische Zeremoniell am vergangenen Mittwochabend auf dem südlichen Platz des Zaunschulhauses in Glarus statt.




Im Beisein der beiden höchsten Glarner, Landratspräsident Bruno Gallati und Landammann Dr. Andrea Bettiga, Vertretern des Kantonsspitals Glarus, des Alters- und Pflegeheims Glarus Nord, vom Fridlihuus und vom Salem bedankte sich die Kommandantin des Spit Bat 75 Oberstlt Miriam von Gunten auch im Namen ihrer Truppe für den tollen Empfang und den dreiwöchigen Aufenthalt im schönen Glarnerland.

Das Feuer des Spit Bat 75 brennt für Glarus

Im Zentrum ihrer Ansprache stand das Feuer, symbolisch erkennbar an den brennenden Finnenkerzen auf dem Zaunschulhausplatz. Nach dem Intonieren der Landeshymne richtete sich Oberstlt von Gunten in einer gehaltvollen Ansprache an die anwesenden Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere. Sie nahm Bezug auf die Feldzeichen, Fahnen und Standarten, die schon in vorangegangenen Kriegen beim Kampf als Orientierung, zur Befehlsgebung, ins besonders zur Hebung des Korpsgeistes und der Kampfmoral dienten. Dabei verglich sie die Feldzeichen mit der Fahne des Kantons Glarus, die bereits anlässlich der Schlacht von Näfels im Jahr 1388 bei den Kämpfen gegen die Habsburger im Einsatz stand. Damit fand von Gunten den perfekten Übergang zur Geschichte des heiligen Fridolin. Was hat der Landespatron des Kantons Glarus mit St. Fridolin zu tun? Des Rätsels Lösung: Zum Gedenken an den Glarner Landespatron werden in verschiedenen Dörfern im Kanton am Abend des 6. März grosse «Fridlisfüür» entfacht. Darum auch die Feuer bei der Fahnenabgabe. Diese Feuer sollen daran erinnern, dass das Spit Bat 75 den Auftrag hat, Land und Leute zu schützen und ihnen zu helfen und damit helfen, dass unsere Schweiz auch in Zukunft ein sicherer und stabiler Ort bleibt. Das Feuer dient auch als Orientierung und letztlich will man auch von der gemütlichen Wärme des Feuers profitieren. So gesehen ist das Feuer auch ein Symbol, die Kameradschaft zu pflegen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Der WK 2018 im Glarnerland war toll

«Geschätzter Herr Landammann, das 75 ist einstimmig der Meinung, dass mir noch nie einen WK erlebt haben, bei dem wir so willkommen gewesen sind wie hier bei Ihnen im Glarnerland – vielen Dank.» Mit diesen freundlichen Worten bedankte sich die Kommandantin des Spit Bat 75 Oberstlt i Gst Miriam von Gunten beim anwesenden Landammann und Departementsvorsteher Dr. Andrea Bettiga. Weitere Dankesworte entrichtete von Gunten an die Adresse von Markus Hauser, Direktor des Spitals Glarus, und an Angela Peter, Bereichsleitung stationäre Pflege am Kantonsspital Glarus. Spitaldirektor Hauser blieb es vorbehalten, namens des Kantonsspitals Glarus und Hans Jörg Riem im Namen der Fachstelle «Heimwesen des Kantons Glarus» den Angehörigen des Spit Bat 75 für ihren erfolgreichen und engagierten Einsatz zu danken. Die militärische Feier wurde musikalisch begleitet vom Spiel des Glarner Militär-Trompetervereins unter der Leitung von Markus Rhyner.

Feierliche Abgabe der Bataillons-Fahne

Es folgte die feierliche Abgabe der Bataillons-Fahne an die Kommandantin. Während des Fahnenmarsches trug der Fähnrich des Spit Bat 75 mit Stolz die Bataillonsfahne mit dem weissen Kreuz im roten Feld vorbei an der Truppe und legte die Fahne in die Hände von Oberstlt von Gunten. Damit war der feierliche Akt beendet und die Truppe verabschiedete sich, begleitet von den besten Wünschen der Bataillons-Kommandantin Oberstlt Miriam aus dem Glarnerland.