Obst und Gemüse auf Pestizide untersucht

Die amtliche Lebensmittelkontrolle hat Obst und Gemüse untersucht. Eine Probe aus Glarner Detailhandelsbetrieben wurde beanstandet.



Obst und Gemüse auf Pestizide untersucht (zvg)
Obst und Gemüse auf Pestizide untersucht (zvg)

Im Jahr 2025 wurden im Detailhandel der Kantone Graubünden und Glarus jeweils zehn Proben von Gemüse, Salaten, Beeren sowie Stein- und Kernobst genommen. Die Proben stammten aus der Schweiz und Spanien (je 15), Thailand (8), Italien (6) und Holland (2). Aus Deutschland, Frankreich, Brasilien und China stammte je eine Probe. In Glarus wurden aus fünf Detailhandelsbetrieben sieben Proben erhoben.

Die amtlich erhobenen Obst- und Gemüseproben wurden auf Rückstände von nahezu 600 verschiedenen Pestiziden und Abbauprodukten gemessen. In einer Pitahaya (Drachenfrucht) aus einem Glarner Detailhandelsbetrieb wurden zu hohe Gehalte an Pestizid-Rückständen gefunden. In Graubünden wurden drei Proben von Okraschoten und Broccoliblättern beanstandet. Die Proben stammten ursprünglich aus Thailand und wurden in zwei Asia-Märkten erhoben. Eine Gesundheitsgefährdung bestand nicht. Den Betriebsverantwortlichen wurde angeordnet, die Selbstkontrolle zu verbessern. 

Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere importierte Produkte aus Drittstaaten anfällig für Höchstwertüberschreitungen bei Pestiziden sind.