Öffentliche Präsentation der Matura-Arbeiten

«Attraktivitätssteigerung der Bäder in der linth-arena sgu», «Die Entwicklung und Anwendung von Ernährungsplänen», «Untersuchung von Konflikten in bikulturellen Partnerschaften», «Vor- und Nachteile von Exchange Traded Funds im Vergleich mit alternativen Anlageprodukten« – dies sind vier der sehr unterschiedlichen Themen der diesjährigen Matura-Arbeiten an der Kantonsschule Glarus. Alle Matura-Arbeiten werden am Mittwoch, 13. Januar 2016, zwischen 16.00 und 21.00 Uhr in der Kantonsschule öffentlich präsentiert. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.




Die 50 Maturandinnen und Maturanden haben sich seit Juni 2015 intensiv mit einem Thema auseinandergesetzt: Sie haben eine Fragestellung erarbeitet, Recherchen in Bibliotheken und im Internet angestellt, allfällige Umfragen und Interviews geführt und eine Betreuungsperson gesucht. Schliesslich haben sie ihre Arbeit verfasst oder ein Produkt hergestellt und den entsprechenden Arbeitsprozess beschrieben; alle haben zudem ein Arbeitstagebuch geführt. Aufgabe der betreuenden Lehrpersonen der Kantonsschule war es, eine Referentin oder einen Referenten zu suchen, der oder die mit ihnen die Arbeit bewerten wird.

Die Vielfalt der Arbeiten ist wiederum beeindruckend: So wurden einige Themen mit Bezug zum Glarnerland gewählt, wie z.B. «Förderung der Jugendpolitik im Kanton Glarus» und «Integration von Asylbewerbern im Kanton Glarus», andere setzten sich mit Themen im Bereich Sport auseinander, wie «Sprungkraft – Biomechanik und Trainingsmöglichkeiten im Volleyball», «Die Schwachpunkte im Schweizer Unihockey – eine Analyse» und «Entwicklung eines praktischen Fussballtests zur Talentrekrutierung im Schweizer Frauenfussball». Es wurden aber auch Arbeiten zu allgemein-medizinischen Themen geschrieben: «Demenz – Eine Untersuchung der Erinnerungsfähigkeit bei betroffenen Personen» oder «Erste Hilfe – Wie weit sind diese Kenntnisse in der Deutschschweizer Gesellschaft vorhanden». Daneben gibt es eine Vielzahl von Themen, die keinem der erwähnten Bereiche zugeordnet werden können wie z.B. «China im Spiegel von Schweizer Zeitungen», oder «Die Entstehung einer Erzählung über ein Stück Familiengeschichte – Que Dieu Te Bénisse», oder «Was gits hüt z’Mittag? – Löst dieses Programm das Problem?»

Auf der Homepage der Kantonsschule (www.kanti-glarus.ch) sind die detaillierte Liste der Arbeiten und der Zeitplan der Präsentationen einsehbar. Zudem wird auch im Eingangsbereich der Kantonsschule Glarus darüber informiert, in welchen Räumen die einzelnen Präsentationen stattfinden. Jede dauert eine knappe halbe Stunde. Wer sich dazwischen stärken will, ist in der Mensa herzlich willkommen, wo Getränke und diverse kleine Gerichte angeboten werden.

Die Maturandinnen und Maturanden, die Lehrpersonen, Referentinnen und Referenten und das Mensa-Team freuen sich auf einen regen Besuch des Anlasses.