Es haben sich zwischen den Verantwortlichen aus unserer Kirchgemeinde – namentlich ist Daniel Brunner als Förderer zu erwähnen – über diese Zeitspanne hinweg zwischenmenschliche Kontakte ergeben, die in dieser Art eher selten sind. Es ergaben sich gegenseitige Besuche und ein erbaulicher Gedankenaustausch.
Auch dieses Jahr gestalteten Priska Nold und Paula Engler von der Oeme-Gruppe zusammen mit Daniel Brunner und dem Pfarramt einen eindrücklichen Brot für alle-Gottesdienst; dieses Jahr zum Thema «Ohne Land kein Brot». Begleitet vom Ensemble Müsiaque unter der Leitung von Manuela Einsle und dem vorgängigen Suppenznacht wurde der Gottesdienst zu einem stimmungsvollen Anlass. Eindrücklich wurde der Landraub mit einem Sketch dargestellt, veranschaulicht auch durch ein Bild mit afrikanischem Boden, von dem mit einer grossen Schere Stück für Stück abgeschnitten wurde. Mit dem Vers aus dem Lukas-Evangelium: «Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?», wurden die Besuchenden des Gottesdienstes dazu angeregt, ihr Konsumverhalten zu überdenken und sich darauf zu besinnen, was ihnen wirklich gut tut und was nicht.
Daniel Brunner zeigte auf, wie sich das Projekt CERFLA dank profunden Kenntnissen und nimmermüdem Einsatz des langjährigen Projektleiters Oumar Sy stetig weiterentwickelt und eine erfreuliche Eigendynamik angenommen hat.
Vor dem Gottesdienst wurde man vom Küchenteam und den Jugendgottesdienstpflichtigen aufmerksam betreut.
Iris Lustenberger lud mit ihrem Begrüssen und dem Dank ans vorbereitende Team zum Innehalten, Singen, Besinnen und Beten und Verweilen ein. Sitzgelegenheit und Boden zeigte sie als Einheit auf. Ohne diesen Boden gäbe es niemals Nahrung. Die Erde ist uns somit anvertraut, sie ist gesegnete Partnerin. Mit Deutlichkeit wurden in diesem Besinnen über Landgier und rücksichtsloses Aufkaufen von bewirtschafteten Landreserven durch ausländische Investoren, den Kampf der Kleinbauern und Viehzüchtern um ihre lebensnotwendige Existenzgrundlage informiert.
Was wir als Unterstützende tun können, wird mit Kampagnen immer wieder aufgezeigt. Verständnis und Befolgen der Empfehlungen wachsen. Mit dem Dank für die vielen Spenden und das hoffentlich weiterhin unermüdliche, grosszügige Mittragen, froher Musik und Gesprächen endete das Begegnen.
Konfirmation in Schwanden ganz im Zeichen der Freiheit




