Mit viel Herzblut nahm sie das Publikum auf die Reise, die in Uganda, genauer gesagt in Entebbe startete. Mit dem Blick auf die spannenden Details malte Beatrice Fischli ein buntes, fröhliches und packendes Bild von dieser wunderschönen, fruchtbaren Gegend in der Nähe des Äquators. Die Anwesenden lernten den «Shoebill» kennen, ein Sumpfvogel mit urzeitlichem Aussehen und wissen nun, weshalb Wasser auf der Südhalbkugel aufgrund des Coriolis-Effekts anders abfliesst als auf der Nordhalbkugel.
Die Fahrräder, mit dem die Reisegruppen jeweils unterwegs sind, sind auch bei der einheimischen Bevölkerung ein beliebtes Verkehrsmittel, da sie kein Benzin brauchen und zum Transport von Waren genutzt werden können. Auf den von der Referentin geführten Touren wird das Velo zum Safari-Fahrzeug. Umgeben von Giraffen und Zebras kann man damit durch die Steppe pedalen und die wilde Tierwelt Afrikas entdecken. Eine Entdeckung anderer Art gibt es im Bwindi-Nationalpark, wo Berggorillas aus nächster Nähe beobachtet werden können; ein Moment, den niemand so schnell vergisst.
Ruanda, das Nachbarland von Uganda, ist eines der saubersten Länder Ostafrikas und kennt praktisch keine Korruption. Es gilt als eines der sichersten und meistentwickelten Länder Afrikas. Vorbei an den Virunga-Vulkanen an der Grenze zum Kongo ging es schliesslich weiter nach Kigali, der modernen Hauptstadt Ruandas. Ein afrikanisches Sprichwort, «Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.», bildete den Schlusspunkt der Reise und holte die Zuhörenden gedanklich wieder zurück nach Näfels.
Goldenes Fahrrad für Vater Sepp
Für einen besonders herzlichen Moment sorgte Beatrice Fischli zum Schluss: Als Dank für die jahrelange Unterstützung überreichte sie ihrem Vater, Sepp Fischli, ein goldenes Fahrrad. Ein Zeichen ihrer Wertschätzung und ihrer gemeinsamen Leidenschaft fürs Reisen. Beim anschliessenden Apéro bot sich reichlich Gelegenheit, Erlebnisse auszutauschen und die Eindrücke der spannenden Präsentation nachklingen zu lassen.






