Ostergottesdienst – in den eigenen vier Wänden miterlebt

Der Gang in die reformierte Kirche Ennenda war nicht möglich – wegen der grassierenden Corona – Pandemie. Die Verantwortlichen der Kirchgemeinde luden deshalb zu einem bewegenden Begegnen in ungewohnter, gerade deshalb willkommenen Art ein. Osterfrühfeier und Osterfeuer wurden medial bekannt gemacht. Pfarrerin Iris Lustenberger,

die Flötistin Catherine Fritschi, die Sigristen Markus Bissig und Martin Stützle und Linus Hofmann setzten sich fürs Ausgestalten ein



Jonathan Hofmann fügte alles derart, dass das Mitvollziehen zustande kam. Das Dunkel der Nacht wich der Helligkeit, brachte Trost, schob Beklemmendes zur Seite. Biblisch Vorgegebenes setzte Iris Lustenberger in gut Erfassbares um. Das Licht des Osterfeuers, das Entzünden der Kerzen und deren Platzieren im Kirchenraum liess Bedrückendes verschwinden. Von Maria Magdalena, deren Verweilen am Grab mit dem verschwundenen toten Körper und daraus resultierenden Fragen wurde erzählt. Viele Gegensätze wie Liebe und Hass, Leben -  Tod, Himmel - Erde wurden ansatzweise ebenso erwähnt wie das Verweilen der beiden Engel am leeren Grab, die Fragen nach dem neuen Ort des Entschwunden. Iris Lustenberger zeigte auf, dass das Verabschieden von einem geliebten Mitmenschen nicht überall in gleichermassen würdiger Weise möglich ist, dass Gewalt und Ungerechtigkeit, Angst gar belastend sind. Das Spenden von Trost ist bedeutsam. Und wenn in der Besinnung von Heilendem, von Innigkeit und Wärme die Rede war, ergaben sich Bezüge zum warmen Licht der Kerzen und dem Osterfeuer vor der Kirche. Der Friede soll alle umfangen, die hinzuhören, zu kommunizieren, aufzunehmen wissen. Es wurden mit dieser Botschaft und der Musik viel Positi