Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga stellte die «Ausschaffungsinitiative», den Gegenvorschlag sowie auch die «Steuergerechtigkeitsinitiative» vor. Die Themen beschäftigen die Jungfreisinnigen sehr, was man an der regen Diskussion erkennen konnte. Zur Ausschaffungsinitiative verlief die Diskussion etwas kontrovers. Alle anwesende Mitglieder möchten eine Änderung und Verschärfung der bisherigen Regelung, sehen aber bei der Ausschaffungsinitiative und dem Gegenvorschlag zum Teil grosse Schwachstellen. Die Abstimmung ergab eine grossmehrheitliche Empfehlung für ein Doppel-JA, (JA für die Ausschaffungsinitiative und JA für den Gegenvorschlag). Bei der Stichfrage wird einstimmig der Gegenvorschlag unterstützt. Diesem Stimmresultat ist zu entnehmen, dass die GJF heute Änderungen wollen.
Die Steuergerechtigkeitsinitiative wird einstimmig abgelehnt. Hauptgrund dieser Haltung ist der Einschnitt in die Steuerhoheit der Kantone. Sogar einige Gemeinden im Kanton Glarus müssten ihre Steuern erhöhen. Der Kanton Glarus hat in letzter Zeit viel auf der Ausgabenseite unternommen, um sich Steuererleichterungen leisten zu können. Die GJF befürchten, dass Kantone bei Annahme der Initiative weniger Anreiz zu effizientem Haushalt haben. Zudem hat man heute den Nationalen Finanzausgleich, bei welchem finanzstarke Kantone die schwächeren unterstützen und so finanzielle Gerechtigkeit geschaffen wird.
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