«Die Raststätte Glarnerland AG kann auf ein erfreuliches Geschäftsjahr blicken», konnte Verwaltungsratspräsident Ruedi Umberg an der Hauptversammlung Ende April berichten. Da sie die Infrastruktur für die Partnerunternehmen stellen, sei dies auch wenig überraschend. «Durch die langjährigen Verträge unterliegen wir weniger Schwankungen, hoffen aber, dass die Einnahmen auch für unsere Partner stimmen.» Ein wichtiger Faktor sei hier auch immer, das richtige Wetter im richtigen Zeitfester; zum Beispiel schöne Wochenenden. Ein Ereignis, das nicht abschätzbar war, war zudem das ESAF und die Frage, wie viele Gäste auch das Angebot der Raststätte nutzen würden. «Wir hatten hier ein überaus ruhiges Wochenende. Nur einige Camper deckten sich am Montag wieder mit fester Nahrung ein.» Der erfreuliche Gewinn wird im üblichen Rahmen als Dividende ausgeschüttet und auf die neue Rechnung vorgetragen.
Der Standort und die Partnerunternehmen sind nicht nur vom Wetter abhängig, sondern auch von geopolitischen Entwicklungen. Hier hat der neue Konflikt im Nahen Osten schon einen deutlichen Einfluss auf die Benzinpreise. Da aber auch die Kosten für Flüge steigen und hier eine grosse Unsicherheit herrscht, könnte das auch einen positiven Effekt für die Raststätte in Niederurnen haben. «Wenn viele Menschen ihre Ferien in der Schweiz verbringen, steigt die Chance, dass auch vermehrt bei uns Halt gemacht wird. Deshalb blicken unsere Partnerfirmen zuversichtlich auf die kommenden Monate.»
Einen sicher positiven Blick kann man auf den diesjährigen September werfen. «Die Raststätte Glarnerland kann in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag feiern. Und das wollen wir zusammen mit der Bevölkerung.» Informationen über die Aktivitäten Ende September werden bald veröffentlicht. Im Anschluss an die speditiv geführte Versammlung stand für die meisten der 179 anwesenden Aktionäre das Highlight bevor: der Apéro und das reichhaltige Essensangebot aus der Marché-Küche.











