Pensionskasse des Kantons Glarus mit gutem Jahresabschluss 2006

Die Jahresrechnung 2006 der Pensions-kasse des Kantons Glarus (PKGL) weist ein sehr gutes Ergebnis aus. Die Erfolgs-rechnung schliesst mit einem Ertrags-überschuss vor Bildung der Wert-schwankungsreserven von 24,9 Mio. Franken.



Die Pensionskasse des Kantons: für 2006 ein gutes Ergebnis (Bild; jhuber)
Die Pensionskasse des Kantons: für 2006 ein gutes Ergebnis (Bild; jhuber)

Dadurch konnte der Deckungsgrad der Kasse von 112,5 Prozent auf 118,4 Prozent gesteigert werden. Mit dieser Grösse weist die PKGL im Vergleich zu den anderen kantonalen Pensionskassen einen hohen Deckungsgrad auf.

Erfreuliche Performance

Die beiden Vermögensverwalter der PKGL erreichten im Jahre 2006 mit einer Performance von 9,42 Prozent ein sehr erfreuliches Ergebnis. Vor allem bei den Aktienanlagen konnten gute Renditen erzielt werden. Im Vergleich zu anderen Pensionskassen ist das Ergebnis der PKGL beachtenswert. Gemäss einer Studie eines Finanzinstitutes lag die Nettorendite der schweizerischen Pensionskassen im Jahre 2006 nämlich bei durchschnittlich 6,36 Prozent.

Nebst Wertschriften besitzt die PKGL auch 19 Mehrfamilienhäuser mit total 173 Mietwohnungen. Sie befinden sich mit einer Ausnahme alle im Kanton Glarus von Niederurnen bis Linthal. Allfällige freie Wohnungen werden künftig bei der Geschäftsstelle und über die Homepage www.pkgl.ch ausgeschrieben.

Seit dem 1. Janhaur 2006 eine Stiftung

Die PKGL versichert die Angestellten der Kantonalen Verwaltung, des Kantonsspitals und der Glarner Kantonalbank sowie die Lehrerinnen und Lehrer. Sie wurde per 1. Janaur 2006 als Stiftung gegründet und vereint die beiden ehemaligen Kassen, die kantonale Pensionskasse und die Lehrerversicherungskasse. Sie weist einen Bestand von 1'636 aktiv Versicherten und 512 Rentnerinnen und Rentnern auf. Die Geschäftsstelle befindet sich neu an der Hauptstrasse 14 in Glarus und ist für die angeschlossenen Arbeitgeber und die Versicherten gut erreichbar. Geführt wird die Geschäftsstelle durch zwei Personen mit total 160 Stellenprozenten.

Der Stiftungsrat beabsichtigt, das Vorsorgereglement umfassend zu revidieren. Bei dieser Gelegenheit soll zudem geprüft werden, ob sich die Pensionskasse künftig auch für andere interessierte Arbeitgeber wie Gemeinden oder öffentlich-rechtliche Körperschaften und Institutionen öffnen soll, da dann die Kasse noch effizienter arbeiten könnte, wovon die Arbeitgeber und die Versicherten profitieren würden.