Petrus und Malcolm Green sorgten für Besucherrekord

Am Samstag fand im «Lihn» das Open Air mit Malcolm Green statt. Der Anlass hat die Erwartungen vom Publikum, den Veranstaltern und auch die der Musiker bei Weitem übertroffen.




Wer beim Apéro auf der Terrasse des Restaurants Panorama von der Aussicht gefesselt war, wandte seine Sinne bald mit Begeisterung der grossen Auswahl des Südstaatenbuffets zu. Der Koch Theo Andenmatten und seine Crew haben einmal mehr Gastronomie auf hohem Level kreiert.

Anschliessend fand das Konzert im grosszügigen Innenhof vom «Lihn» statt: Ein paar erste Takte und die meisten Besucher wurden sich der Beweglichkeit ihrer Glieder bewusst. Malcolm Green mit seiner sonoren Stimme lud zum Mitsummen von bekannten Evergreens ein. Tobender Applaus lösten seine Saxofon-Solis aus, abgelöst vom Staunen, wie stilvoll sich sein zartes Querflötenspiel in die Rock- und Soulmusik einfädelte. Die musikalischen Begleiter standen dem Idol in seiner Qualität nichts nach: Gee-K (E-Guitar und Gesang), Petros Sipolitis (E-Bass und Gesang) und Sebastian Mäder (Schlagzeug) passten sich perfekt der Spontanität von Malcolm Green an. Es wurde getanzt, gewippt und geflippt. Oder ganz einfach die Stimmung unter den Bäumen genossen. Wenn in einem Konzert wie diesem, gestandene Männer beim Song «No women no cray» ihre rechte Hand auf ihr Herz legen – dann kann gesagt werden: Malcolm Green hat alle Herzen zum Schmelzen gebracht.