Pleiten, Pech und Pannen

Am vergangenen Sonntag wartete die Heimrunde in Schwanden auf die zweitältesten Junioren der Hurricanes Glarnerland. Das U18 nahm sich einiges vor für die beiden Partien vor heimischem Publikum, war die bisherige Saison doch nicht ganz so verlaufen wie man es sich gewünscht hatte.



Im ersten Spiel hätte das Team von Trainer Marco Blumer auf das Schlusslicht Greenlight Richterswil treffen sollen, aber leider, nur sollen. Die Gastmannschaft aus Zürich konnte wegen zahlreicher Ausfälle durch die Grippe und Ferienabsenzen nicht antreten und musste Forfait erklären. Zwei Punkte auf sicher und mehr Zeit, um noch etwas länger liegen zu bleiben an diesem Sonntagmorgen, dies waren die kleinen positiven Seiten dieser Nachricht. Aber der fade Nachgeschmack bleibt, hätten die jungen Wirbelwinde doch gerne vor eigenem Publikum ihr Können gezeigt.

In der zweiten Partie um 11.45 Uhr wartete der UHC Tuggen Reichenburg, welcher in der Tabelle nur einen Platz oberhalb der Hurricanes positioniert war. Während Tuggen mit nur acht Feldspielern antrat, konnte Trainer Blumer auf drei komplette Blöcke zurückgreifen, was bei den bisherigen Trainings leider nicht immer der Fall war.

Die Partie begann mit dem üblichen Abtasten auf beiden Seiten. In der 6. Minute kassierte das Heimteam nach einem lange nicht ausgeführten Freistosstrick eine Zweiminutenstrafe und musste das erste Mal mit einem Mann weniger agieren. Die Zuteilung des Glarner Boxplays war leider alles andere als stilsicher und Tuggen witterte seine Chance zum 1:0, welche auch kaltblütig genutzt wurde. Die Antwort liess aber nicht lange auf sich warten. Stefan Jenny glich drei Minuten später für die Glarner aus.

Nach dem Pausentee schalteten die Gäste aus Tuggen ein bis zwei Gänge nach oben und erhöhten bis zur 6. Minute auf 1:3. Schliefen beim ersten Gegentreffer noch die Glarner Verteidiger, waren es beim zweiten Gegentor die Stürmer der Hurricanes, welche einen Märchler ungehindert in Richtung Tor ziehen liessen.

Die Hurricanes reagierten darauf und spielten von nun an mit drei Linien, um etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. Leider waren die Anstrengungen der Wirbelwinde danach aber mehr von Einzelaktionen geprägt, als von zusammenhängenden Spielzügen, was eindeutig nicht das richtige Rezept gegen Tuggen war.

Trotz einigen offensiven Aktionen waren es erneut die Gäste, welche den nächsten Treffer für sich verbuchen konnten. Knapp fünf Minuten vor Schluss nutzen die Märchler die entstandenen Räume für einen Konter zum 1:4 aus. Dies war schlussendlich auch das Endresultat dieser Partie und die U18-Junioren konnten sich zwar über die zwei Punkte aus dem Forfait-Sieg freuen, doch eben, der fade Nachgeschmack aus der Niederlage gegen den UHC Tuggen Reichenburg bleibt.

Im Grossen und Ganzen war es nicht der Tag der Hurricanes. Der Einsatz stimmte zwar mehrheitlich, doch was fehlte, war ein Leader auf dem Platz, der das Team zusammenhalten vermochte. Leider sah man auch einigen Spielern den Trainingsrückstand an, was sich negativ auf das gesamte Spiel auswirkte. Somit verbleiben die Wirbelwinde auf Platz 8, fünf Punkte hinter Tuggen Reichenburg, welche ihren Vorsprung ausbauen konnten.

Weiter geht es für die Hurricanes am 1. März in Wald ZH, wo man auf den UHC Sarganserland und den Lokalmatador UHC Laupen trifft.