Neben ihm gehören dem Stiftungsrat an: Hanspeter Toggenburger, Vizepräsident; Helen Monioudis, Andrea Trümpy, Ruth Scherrer, Marc Stüssi und Doris Hösli. In der Einleitung wird über die sogenannten «Caregivers» geschrieben. Damit sind die Arbeitsbereiche der freiwilligen Helferinnen und Helfer gemeint; sie pflegen und helfen kranken und älteren Personen und betreuen Kinder stundenweise. Andere Personen stellen sich als Mitarbeiter, Kursleiter und Betreuer in verschiedensten Bereichen bereitwillig zur Verfügung. Diese Dienstleistungen, von den Verantwortlichen der Geschäftsstelle an der Gerichtshausstrasse 10 in Glarus organisiert, werden stark genutzt.
Barbara Vögeli amtet seit drei Jahren als Geschäftsleiterin der Pro Senectute Glarus tätig, schreibt in ihrem Berichtsteil über die Fülle der Angebote. Sie erwähnt den hohen Beachtungsgrad, die seriöse Arbeit der Vertrauenspersonen, Kontinuität, Zuverlässigkeit, Respekt und Wertschätzung. Der jeweils bereitwillige Einsatz wird von den Ratsuchenden sehr geschätzt. Mit grosser Dankbarkeit blickt sie auf das verflossene Jahr zurück. Ihren Dank richtet sie an alle, die zuverlässig und bereitwillig mittun, im Sekretariat, als Kursleitende und Helferinnen und Helfer in vielen Einzelfällen im Einsatz sind.
Begehrt sind die Sozialberatungen, die verfügbaren Termine für die Bereiche Wohnen, Gesundheit, Finanzen und Soziales waren gemäss Jahresbericht rasch ausgebucht. Anlässlich der Glarner Messe konnten Informationen, wie sie auf der Homepage enthalten sind, vertiefend vorgestellt werden, dazu gehören beispielsweise Patientenverfügung, Sozialversicherung oder Vorsorgeauftrag.
Zum Thema «Sterben», damit dem Auseinandersetzen mit dem Tod, war eine stark beachtete Podiumsveranstaltung in der Aula der Kantonsschule Glarus angeboten.
Der Referent, Dr. Heinz Rüegger, äusserte sich zu «Mensch sein, heisst sterblich sein.»In der Podiumsdiskussion wurde diese Thematik von verschiedenen Fachpersonen aufgenommen. Den Abschluss bildete eine Lesung aus Hansjörg Schertenleibs Buch «s ` Wätter vo geschter». Es las der Schauspieler Stefan Gubser.
Drei öffentliche Vortragsreihen waren gemeinsam mit den Netzwerkpartnern, dem SRK Glarus; Alzheimer Glarus; Pro Infirmis, Glarus und erstmals mit der reformierten Kirchgemeinde Schwanden zum Thema «Sterben» an verschiedenen Orten im Kanton angeboten.
«Bewegen ist die beste Medizin» – da ging es in Schnupperturnstunden rassig zu und her. Über fünfzig Personen waren bei den verschiedenen Turngruppen wie Yoga, Qi-Gong, Everdance dabei und meldeten sich grad für Folgekurse an. Die Stubete-Nachmittag mit Musik und Tanzen in Ennenda sind sehr beliebt.
Weiter geht es mit dem Beliebtheitsgrad: «60+» ist ein wahrer Renner. Der findet wöchentlich samt Bistroangebot statt. Auf dem Angebotsprogamm stehen auch Smartphone und Computer. Erstmals fand auch eine besinnliche Weihnachtsfeier für Alleinstehende in den Kursräumlichkeiten statt.
Zahlen und Fakten beeindrucken
1722 nutzten das kostenlose Angebot «Informationsvermittlung und Triage», 55 Personen wurden administrativ begleitet, Beinahe 79 000 Franken wurden als Direkthilfe zur Milderung von Notlagen ausbezahlt.10 600 Stunden entfallen auf Reinigungsdienste, über 300 Stunden waren als Betreuungsdienste angeboten. Es konnte beim selbstbestimmten Leben zuhause beraten und geholfen werden. Zwischen1200 und 3600 besuchten Kurslektionen oder trafen sich an Mittagstischen. Mehr als 6300 Sunden sind an freiwilliger Mitarbeit erwähnt.
Erwähnt sind Zahlen mit Bezug auf die Jahresrechnung, Spenden, Erbschaften und Legate kommen der umfassenden Arbeit der Pro Senectute Glarus umfassend zugute.
Und wer sich vertiefend für alles informieren oder sich persönlich beraten lassen will, klickt die homepage «www.gl-prosenectute.ch, wählt die Tel.-Nummer 055 645 60 20 oder findet sich an der Gerichtshausstrasse 10 in Glarus ein, Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag 08.00–11-00 Uhr und 14.00–16.30 Uhr.




