Professionelle und soziale Lösung

Die Trümpi AG übernimmt im Laufe dieses Jahres die Mitarbeiter und das Inventar der Landolt Bau AG in Näfels. Vor allem gestiegene bürokratische und administrative Anforderungen haben Geschäftsleiter Beny Landolt zu diesem Schritt bewogen.



«Es hat einfach gepasst», äusserte sich Beny Landolt zu dem in den letzten Wochen gefassten Entscheid. Er erklärt und begründet damit den Schritt, den Kern der Landolt Bau AG – die insgesamt 18 Mitarbeiter sowie das Inventar – in die Trümpi AG einzugliedern. Aus administrativen und bürokratischen Gründen sah er sich praktisch gezwungen, in der Verwaltung eine weitere Fachkraft einzustellen, was sich aber nur mit zusätzlichem Auftragsvolumen zu vernünftigen Preisen rechnen liesse. «Angesichts der langjährigen Mitarbeiter und den beiden Lehrlingen war mir das Risiko einfach zu gross.» Mit der Aufnahme durch die Trümpi AG sei hier die optimale Lösung gefunden worden. Vor allem auch, weil der Kontakt der beiden Baufamilien schon sehr weit reicht. «Nicht nur wir, sondern schon unsere Väter haben gemeinsam die Lehre absolviert», erklärt Simon Trümpi, Geschäftsleiter Trümpi AG. So habe man schon über viele Jahre einen kollegialen Draht zueinander, trotz Konkurrenzsituation. Hier haben sich zwei Jungunternehmer gefunden, welche sehr zielorientiert vorgehen werden, sind Landolt und Trümpi der festen Überzeugung.

Beispielhaft professionelles Vorgehen


Mit diesem Schritt sei auch die Kontinuität gewährt und auch die bisherigen Landolt-Kunden haben weiterhin einen zuverlässigen Baupartner. So werden die bestehenden Projekte noch unter dem Namen Landolt Bau AG in gewohnter Qualität und Seriosität abgeschlossen und die noch laufenden Garantieleistungen bleiben erhalten. Für beide Parteien aber am wichtigsten ist es, dass die Mitarbeiter im neuen Betrieb weiterhin ihren zuverlässigen Arbeitgeber und Patron gefunden haben. Die eingeleitete Aufnahme sei ein erfolgreiches Modell, welches in den vergangenen Jahren bereits einige Male erfolgreich angewandt wurde. «Die gestiegenen Anforderung in unserem Gewerbe machen es langfristig immer nötiger, Synergien im Arbeitsumfeld zu nutzen und zu bündeln», führt Trümpi weiter aus. Neben dem harten Wettbewerb helfe hier die Politik mit immer mehr und neuen Auflagen nicht wirklich weiter, so Trümpi.