Nebst der Wahl für das originellste Fahrzeug stand an diesem Tag auch ein Speedwettbewerb auf der 400-Meter Bahn auf dem Programm. Bevor es aber dazu kam, hatte jedes der sieben Teams die Möglichkeit den vielen interessierten Gästen den jeweiligen Werdegang von der ersten Idee bis zur Realisierung ihres Modells mittels einer Powerpoint-Präsentation zu dokumentieren. Schon hier war die grosse Freude der angehenden Metallbauer zu spüren. Dass das Ganze auch einen gewissen Spassfaktor hatte, war jeweils aus den gewählten Formulierungen oder Randbemerkungen zu spüren. Aber nicht nur die Auszubildenden, auch die Ausbilder, allen voran Projektleiter Rolf Züger hatten ihre riesige Freude. In dieses Projekt, das anlässlich des 10-jährigen Jubiläums realisiert wurde, war auch der Sportunterricht involviert. War doch vor allem für den Speedwettbewerb Muskelkraft gefordert.
Präsentation der sieben Modelle
Die sieben Modelle standen schön aufgereiht auf der Tartanbahn, sodass die Zuschauer bereits einen ersten Eindruck erhielten. „Zuerst werden nun diese sieben Modele einzeln bei den Zuschauern vorbeifahren, damit ein erster Eindruck entsteht. Anschliessend können die Fahrzeuge noch kurz eingehend betrachtet werden, bevor es dann zum Speedrennen über 800 Meter geht.“ Züger forderte die Zuschauer auf, mittels einer Abstimmung das originellste Fahrzeug zu wählen. Ausser Konkurrenz war auch der erste Prototyp von Metall-Power zu bestaunen. Die Gäste spendeten jedem der vorbeifahrenden Modelle einen kräftigen Applaus und der Speaker hatte stets eine passende Bemerkung auf Lager. Mit 35 Stimmen wurde das Fahrzeug Nummer 1 als Sieger ausgerufen. Das originelle an diesem Fahrzeug war der Antrieb, der wie bei einer Tresine bei den Bahnen funktionierte. Es folgten Fahrzeug Nr. 4 mit 30 und Fahrzeug Nr. 6 mit 20 Stimmen. Man war sich aber einig, jedes der sieben Modelle hätte aus diesem oder jenem Grund den Sieg verdient. Der eigentliche Sieger war die Idee zu diesem Projekt, die gezeigt hat, was mit Teamarbeit alles mögliche und zum Teil, fast unmögliche erreicht werden kann. Auch vier Auszubildende aus dem Kanton Glarus konnten sich in dieses Projekt einbringen.
Speedwettbewerb mit prominenter Beteiligung
An diesem Wettbewerb gelangte auch der Prototyp mit Prominenter Besatzung zum Einsatz. In diesem Fahrzeug sassen der Schwyzer Ständerat Alex Kuprecht, Bobweltmeister Ivo Rüegg, die Glarner 1500-Meter Schweizermeisterin Sabine Fischer und der Rektor von BBZ Pfäffikon, Stefan Zehnder. Das Rennen wurde für die vielen Zuschauer zu einem wahren Spektakel und die Teams wurden stets lauthals angefeuert. Gewonnen wurde dieses Rennen mit einer Zeit von einer Minute und 45 Sekunden vom Fahrzeug Nummer 2. Aber auch hier galt, nicht siegen, dabei sein war wichtig. Ein gelungenes, aber auch ambitiöses Projekt der BBZ Pfäffikon fand mit diesem Anlass einen äusserst gelungenen Abschluss.
Wohin mit der Kohle?














