Projektierte Erweiterung und erneuerter Verwaltungsrat

35 anwesende Aktionäre erneuern an der Generalversammlung vom Samstag, 25. Mai, den Verwaltungsrat und starten ein Ausbauprojekt.



Der neue Verwaltungsrat des Berghotels Bischofalp, Karljörg Landolt, Samuel Hefti, Marieke Elmer, Thomas Stocker und Norbert Hörburger (v.l.). (Bilder: e.willi)
Der neue Verwaltungsrat des Berghotels Bischofalp, Karljörg Landolt, Samuel Hefti, Marieke Elmer, Thomas Stocker und Norbert Hörburger (v.l.). (Bilder: e.willi)

Wegen des schneearmen Winters 2022/23 schliesst die Betriebsrechnung mit einem ähnlichen Verlust wie die gute Saison davor mit einem Gewinn glänzte. VR-Präsident Samuel Hefti muss statt von einem Schneemangel von befürchtetem Strommangel berichten. Die Wintersaison konnte erst am 19. Januar 2023 starten, glücklicherweise hätten die Gäste, die das Berghotel über den Winter-Wanderweg erreichten und ein ausgezeichneter Wander-Herbst mit beliebten Wild-Spezialitäten, diesen Ausfall teilweise kompensiert.

Einbruch im Wintergeschäft

Der Umsatz während der Wintersaison sei im Vorjahresvergleich um 30% zurückgegangen, die Einnahmen der Sommersaison um 5%. Unverzichtbar sei der Hotelbetrieb, ohne den die Bischofalp deutlich schlechter dastünde. Die Verteilung zwischen Sommer- (47%) und Winter-Einnahmen (53%) konnte ausgeglichener gestaltet werden.

Neue Hotelzimmer und separater Frühstücksraum

Der Verwaltungsrat, der nach dem Rücktritt von Leo Meier aus Neuhaus mit Thomas Stocker, Leiter des Surseer Bildungszentrums Bau und der Tourismus-Expertin Marieke Elmer aus Elm ergänzt wurde, hat darum ein Ausbau-Projekt gestartet. Dieses umfasst neben anderen baulichen Anpassungen neun zusätzliche Hotelzimmer und einen separaten Frühstücksraum. Bei der Finanzierung habe die Glarner Regionalbank «Unterstützung signalisiert», dazu könne man aus dem kantonalen Tourismusfonds mit CHF 300 000 rechnen. Ganz ohne Erhöhung des Eigenkapitals durch die Aktionäre werde das Projekt aber nicht umsetzbar sein.

2024 bisher akzeptabel

Samuel Hefti kann den Aktionären berichten, dass die letzte Wintersaison im Vergleich zum erwähnten Vorjahreswinter mit Schnee schon Anfang Dezember ausgezeichnet startete, dann aber mit Temperaturen, die 4,9 über Vorjahreswerten lagen, bereits Mitte Februar schwächer wurde. Man habe aber, um unnötigen Mittelabfluss zu vermeiden, diese Wintersaison rund zehn Tage früher als geplant beendet.

Die Aktionäre stimmen allen traktandierten Geschäften zu, bevor sie mit dem traditionellen GV-Menü aus der Bischofalp-Küche verpflegt wurden.