Rahmenkonzept «Frühe Kindheit» verabschiedet

Das vom Departement Bildung und Kultur erarbeitete Rahmenkonzept «Frühe Kindheit» wird verabschiedet.



Das Rahmenkonzept zeigt die Vision des Kantons zum Bereich frühe Kindheit auf, legt Ziele und Grundsätze fest und definiert vier Handlungsfelder. Zu jedem Handlungsfeld werden Massnahmen beschrieben, welche dem Kanton als Planungs- und Steuerungsgrundlage dienen, um die Angebote im Bereich der frühen Kindheit gezielt weiterzuentwickeln und auszubauen.

Zu den Zielen wurden spezifische Kriterien formuliert sowie je ein Handlungsfeld und Massnahmen daraus abgeleitet. So entstand ein Katalog von insgesamt 28 Massnahmen, wovon sieben bereits bestehende Angebote abbilden. Auch diese sollen überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt werden.

Grundsätze

Die Angebote und Massnahmen in der frühen Kindheit orientieren sich an folgenden Grundsätzen:

  • Die Familie ist der wichtigste Ort für Kleinkinder.
  • Die frühe Kindheit ist auch eine Aufgabe des Gemeinwesens.
  • Die Angebote in der frühen Kindheit richten sich an alle Kinder bis vier Jahre und orientieren sich an deren Bedürfnissen.
  • Die Angebote sind niederschwellig zugänglich und für alle Familien erschwinglich.
  • Die Angebote in der frühen Kindheit bedingen Koordination und Vernetzung.
  • Personal und strukturelle Rahmenbedingungen sichern Angebotsqualität.

    Ziele

Die folgenden Ziele einer Politik der frühen Kindheit bilden den Kern des Rahmenkonzepts. Sie sollen im Kanton Glarus für die nächsten Jahre richtungsweisend sein und lassen sich aus den obigen Grundsätzen ableiten:

  • Die Anliegen und Zielsetzungen der frühen Kindheit sind bekannt und gesetzlich verankert.
  • Alle Familien mit kleinen Kindern haben Zugang zu einem vielfältigen, qualitativen und bedarfsgerechten Angebot.
  • Die Koordination der Angebote im Frühbereich ist sichergestellt und die relevanten Akteure sind miteinander vernetzt.
  • Kompetentes Personal und gute Rahmenbedingungen gewährleisten die Qualität der Angebote.