Dann kippt das Spiel
Im dritten Satz kam der Einschnitt: Die Libera musste krankheitsbedingt raus und plötzlich war Unruhe im System. Für die junge Ava Schifferle war es ein Kaltstart ins Spiel: viel Energie, aber auch verständliche Unsicherheiten in einem Bereich, der sonst Stabilität garantiert.
Köniz nutzt das Momentum
Volley Köniz roch die Chance, wurde selbstbewusster und zog das Spiel in die Länge. Glaronia gab Satz drei mit 23:25 ab und musste nach dem 21:25 im vierten Durchgang den 2:2-Ausgleich hinnehmen.
Vogel bringt Glaronia zurück
Dass es nochmals kippte, lag auch an starken Servicephasen – besonders von Bianca Vogel, die Glaronia mehrfach wieder in den Satz zurückbrachte. Und mental? «Eines der härtesten Spiele», sagte Jana Šimanicová danach – genau diese Härte habe das Team aber zusammengeschweisst.
17:15 – Starke Nerven und ein gutes Ende
Im Tie-Break ging es bis in die Verlängerung. Beide Teams hatten ihre Momente, keines zog wirklich weg. Glaronia blieb jedoch bis zum letzten Ball bissig und holte sich den fünften Satz – ein Heimsieg, der sich wie ein richtiger Team-Sieg anfühlte.
Matchtelegramm
Raiffeisen Volley Glaronia–Volley Köniz 3:2 (25:18, 25:21, 23:25, 21:25, 17:15). – Kantonsschule Glarus – Schiedsrichter: N. Bernasconi/N. Hefti – Spieldauer: 110 Minuten.
Glaronia: Leskinovica, Heer, Šimanicová, Kololli, Coluccello, Simmons, Bulajic, Kamer, Sherlock, Vogel, Schoop; Liberas: Krättli, Schifferle. Coach: E. Hösli.
Köniz: Rodriguez Dubé, Pfann, Kummer, Grossen, Boillat, Gross, Zurlinden, Müller, Rohrer, Gabriel; Liberas: Hauri, Cuche. Coach: M. Frankova.
Das nächste Heimspiel:
Sonntag, 1. Februar 2026, um 18.00 Uhr Kanti Glarus. Raiffeisen Volley Glaronia–Eaglets Volley Aarau




