Umstellung bringt die Wende – vorübergehend
Nach dem missglückten Auftakt reagierte Trainerin Evelyn Hösli. Sie setzte auf die Stammsechs und bekam damit die gewünschte Wirkung. Glaronia trat nun deutlich gefestigter auf, fand besser ins Spiel und konnte den zweiten Satz für sich entscheiden. Plötzlich war die Partie wieder offen, und die Glarnerinnen durften auf einen versöhnlichen Saisonabschluss hoffen.
Lausanne verteidigt überragend
In den beiden folgenden Sätzen zeigte sich jedoch, weshalb die Gäste am Ende als verdienter Sieger vom Feld gingen. Vor allem die Lausanner Verteidigung erwies sich als enorm stark. Selbst Angriffe von Ivana Bulajic, die sonst oft kaum zu stoppen sind, wurden immer wieder entschärft. Auch Lausanne-Coach P. Pfefferlé zeigte sich beeindruckt von der Leistung seines Teams und brachte es nach dem Spiel kurz und treffend auf den Punkt: «Defense war super!»
Niederlage zum Schluss, aber positive Saisonbilanz
So musste sich Raiffeisen Volley Glaronia im letzten Saisonspiel mit 1:3 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zum Abschluss überwiegt aber der positive Gesamteindruck. Die Glarnerinnen können auf eine Saison zurückblicken, in der sie sich insgesamt stark präsentiert und wichtige Entwicklungsschritte gemacht haben. Das letzte Spiel ging verloren – der ordentliche Eindruck der Saison aber nicht.




