RBT Glarnerland Oel Hausers volles Wochenend-Programm

Am Samstag, 29. September morgen fand der Glarner Jugendcup im Mountainbiken statt, der Piccolo-Cup, gefolgt vom Saaten-Rennen für die grösseren.



Das Team RBT Glarnerland: volles Programm (Bild: zvg.)
Das Team RBT Glarnerland: volles Programm (Bild: zvg.)

Am Nachmittag war dann ein RBT Minigolf-Turnier angesagt (Danke Stadtlauf), welches in lockerer Atmosphäre und bei bestem Wetter durchgeführt wurde. Hier wurde für einmal keine Altersklasse beachtet – Eltern spielten gegen ihre Kinder ... jeder gegen jeden. Es zeigte sich, dass der ehemalige Näfelser Radrenncrack St. offensichtlich nicht nur sein 2-Rad beherrscht. Allerdings wurde gemunkelt, dass er wohl für das Turnier geübt hat; nach Angaben seiner Frau fehlte auf jeden Fall seit einiger Zeit das Sieb in der Badewanne. Nicht ganz Ernst in Bezug auf die Turnierwertung, ist auch dieser Anlass mit viel Gelächter und doch einigen Gefahren (wehe, wenn sie mit dem Schläger ausholten), aber ohne Verletzungen von statten gegangen. Und es kann auch keinesfalls ein fehlgeleiteter Ball gewesen sein, welcher den Kärpf zum bröckeln brachte …

Und am Sonntag über d’Schwialp gebiked



Wer nun noch nicht müde war, konnte am Sonntag der RBT Gesundheitssport-Moutainbike-Tour unter Führung Bruno Elmers über die Schwialp teilnehmen. Einige verpassten dabei ihr Frühstück weil am Morgen - entgegen der Aussagen der Wetterauguren - der Regen aufs Dach klopfte, sie dann aber herausfinden mussten, dass dies einen richtigen Biker kaum abhalten sollte, zumal Aussichten auf Wetterbesserung bestanden.


Die Besserung liess dann etwas auf sich warten – aber trotz einem kühlen Genick (klar, dass diejenigen, welche das Frühstück verpassten, auch nicht an den Spritzschutz dachten) und nassem Füdli stieg die Laune aller Teilnehmer mit zunehmender Höhe – und vom Kulminationspunkt an abwärts um so mehr, als dass es sich trotz Nässe, Steile und losem Gestein um eine geniale und anspruchsvolle Talfahrt handelt. Nach einer kurzen Wirtschaftkunde am Wägitaler See und bei langsam abtrocknender Strasse, gab dann der Föhn noch sein bestes. Glücklich, dass sich die Cracks in den Wind stemmten, fuhr die Gruppe dann trocknend windschatten der Heimat zu. Jeder der Teilnehmer ist überzeugt, diese Tour baldmöglichst zu wiederholen. Speziell erwähnt seien zwei Youngsters mit Jahrgängen 95 und 94 welche die 1100 Höhenmeter und 70 km trotz des samstäglichen Rennens in unglaublicher Leichtigkeit bewältigten, wie auch die fordernde Abfahrt. Nicht unerwähnt sein soll auch der ungelockte RBT Freerider-Trainer, welcher eine Art Motorrad mit Tretkurbel den Berg hochwuchtete – immer von der kommenden Abfahrt schwärmend. Die er dann so schnell hinter sich brachte, dass es wohl keinen Genuss gewesen sein konnte ...