Reformationsgottesdienst mit feierlicher Einsetzung des Kirchenrates

Umrahmt von virtuoser, wunderschöner Musik von Susanne Brenner Scheiwiller (Orgel) und Scarlette Stocker (Geige) feierte die Kirchgemeinde Kerenzen den Reformationsgottesdienst in der Kirche Obstalden.




Den Worten von Pfarrerin Annemarie Pfiffner lagen die Werte der Reformation zugrunde, die auch in der Kirchenordnung der Reformierten Landeskirche nachzulesen sind: «Reformiert ist sie dank ihrer Herkunft aus der Reformation Huldrych Zwinglis und seiner Nachfolger, und durch ihren Willen, sich stets der Heiligen Schrift gemäss zu erneuern.» Sich immer wieder erneuern muss sich die Kirche, um den gesellschaftlichen Veränderungen gerecht zu werden. Reformiert sein heisst, immer wieder hinterfragen, was wir tun und ob wir damit die Welt verändern oder die Welt uns verändert. Wie Jakob mit Gott kämpfte «Genesis Kapitel 32 Vers 23 bis 32» kämpften die Reformatoren vor 500 Jahren für die Erneuerung der Kirche und kämpfen wir heute in der Gemeinde immer wieder, denn es ist ein Ringen um gute Ideen und Entscheide zum Wohle der Gemeinschaft. Dass uns Gott dabei nicht im Stich lässt, darauf können wir uns verlassen und ist ein grosser Segen für alle.

Amtseinsetzung Kirchenrat

Dies gilt auch für die neu- und wiedergewählten Mitglieder des Kirchenrates, die im feierlichen Rahmen in ihr Amt eingesetzt wurden. Mit den Worten aus dem 1 Petrus Kapitel 5 Verse 1-4 sollen sie gute Verwalter der Gnade Gottes sein und Petrus mahnt, dass die Gemeinde, die ihnen anvertraut ist, von guten Hirten geleitet werden soll. Das Amt soll Motivation sein fürsorglich miteinander umzugehen und dies zum Wohle der ganzen Gemeinde. Ein Segensspruch von Pfarrerin Annemarie Pfiffner begleitet die Arbeit von Präsident Walter Schaub und den Ratsmitgliedern Bettina Calonder, Claudia Dürst, Käthi Gätzi, Marianne Kamm, David Kobelt, Sämi Küng, Hanspeter Richi und Regina Weber auf dem gemeinsamen Weg im Kirchenrat Kerenzen. Willkommen geheissen wurde in der Gemeinde ein neues Mitglied, dessen langgehegter Wunsch der Reformierten Kirche anzugehören damit erfüllt wurde. Mit Gottes Segen und dem verdienten Applaus für die Musikerinnen schloss der feierliche und besinnliche Gottesdienst.