Reformierte Landeskirche sponsert «Jakobsleiter»

Die Kirche ist bei den Leuten. Nicht zuletzt bei den Kletterern in der linth-arena sgu, wo die Evangelisch-Reformierte Landeskirche eine Route sponsert.



Freuen sich an der kirchlichen Kletterroute: Die Kinder des Mittwoch-Kletterkurses und die beiden kantonalen Kirchenrätinnen Renate Bosshard-Nepustil (links) und Ruth Schärer. (Bild Madeleine Kuhn-Baer)
Freuen sich an der kirchlichen Kletterroute: Die Kinder des Mittwoch-Kletterkurses und die beiden kantonalen Kirchenrätinnen Renate Bosshard-Nepustil (links) und Ruth Schärer. (Bild Madeleine Kuhn-Baer)

Das eher ungewöhnliche Engagement der Reformierten Landeskirche sei richtig, sind die beiden kantonalen Kirchenrätinnen Renate Bosshard-Nepustil, Präsidentin der Theologischen Kommission, und Ruth Schärer, Präsidentin der Kommission Kirche und Gesellschaft, überzeugt: «Wir sind nicht nur für die Schwachen und Bedürftigen da, sondern für alle Menschen. Auch für die sportlichen.»

Die gesponserte Route in der Kletterhalle des sgu trägt den sinnigen Namen «Jakobsleiter». Pfarrerin Renate Bosshard erinnert an Jakob, den Vater der zwölf Stämme Israels, der im Traum eine Treppe von der Erde bis zum Himmel gesehen hat, auf der Engel Gottes auf und nieder stiegen. «Jakob wird auch bei anderen Kulturen und Religionen in der alttestamentlichen Tradition respektiert», sagt die Kirchenrätin.

«Wir wollen ein Zeichen setzen, auch für Junge: Dass die Kirche eben mehr ist als nur Gottesdienste. Dass sie dort ist, wo das Leben stattfindet», so Ruth Schärer. Die bisherigen Rückmeldungen seien positiv. «Aha, wir müssen nicht in die Kirche gehen, sie ist da, bei uns», laute der Tenor. Wobei wohl das eine das andere nicht unbedingt ausschliessen muss...