Reformierte Website gefällt

Der Reformierte Kantonalkirchenrat trifft sich jeweils im August zu einer Retraite, um Grundsatzdiskussionen zu führen und komplexe Themen vertieft anzugehen. Unter der Leitung von Präsident Ulrich Knoepfel tagte er diesmal in Boldern bei Männedorf.




Der Rat nahm Kenntnis von den vermehrten Bestrebungen bezüglich Kommunikation, wie sie auch an der jüngsten Sitzung der Projektleitung «Glarner Generationenkirche» diskutiert worden waren. Dabei wurde festgestellt, dass vor allem auf der Ebene der Kirchgemeinden einiges läuft, um die Kirche zu reformieren. Dies unter dem Motto: «Vom Projekt zum Prozess: zur Glarner Kirche.»

Im Mai hat die Reformierte Landeskirche ihre neue Website (www.ref-gl.ch) und die Arbeitsplattform «Kirchenweb» präsentiert. Seither haben einige Kirchgemeinden ihr Interesse fürs Mitmachen bekundet. Die Kirchgemeinde Grosstal ist seit dem Frühling mit einer eigenen, neuen Website dabei.

Die Region Glarus mit den Kirchgemeinden Glarus-Riedern, Ennenda und Netstal erarbeitet zusammen mit dem Kommunikationsfachmann Werner Näf aus Gächlingen ein Konzept, um mit einem neuen Publikationsorgan die Bevölkerung stärker am Geschehen teilhaben zu lassen. Die Kirchgemeinden wollen die Bedürfnisse der Mitglieder nochmals sorgfältig analysieren. Nach der Festlegung einer Strategie soll dann entschieden werden, welches Publikationsorgan gewählt wird (digitaler Newsletter, analoger Flyer usw.).

Reglemente angepasst

Der kantonale Kirchenrat überarbeitete das Reglement für Ökumene, Mission und Entwicklung sowie dasjenige über die Weiterbildung der Angestellten. Beide Reglemente waren in die Jahre gekommen und mussten an die heutige Zeit angepasst werden.

Zuhanden der Herbst-Synode vom 15. November wurden das Budget und der Steuerfuss 2019 sowie der Finanzplan für 2019–2023 verabschiedet.

Ein Thema waren zudem die Änderungen im Vorsorgereglement der Pensionskasse Perkos. Deren Stiftungsratspräsident Thomas Gugger aus Gais erläuterte dem Rat die vorgesehenen Änderungen im Vorsorgereglement. Ab 2021 ist geplant, anstelle von Senkungen des Umwandlungssatzes eine Flexibilisierung des Rücktrittsalters einzuführen.

Und schliesslich bestimmte der Rat nach dem Bewerbungsverfahren die Nachfolge für den im Mai 2019 zurücktretenden Sekretariatsleiter Markus Beerli. Darüber wird später mehr zu berichten sein.