Die bisherigen Leistungsangebote der muskuloskelettalen Rehabilitation und der Schmerzbehandlung werden im obersten, hierfür extra umgebauten Stockwerk des Kantonsspitals Glarus angeboten (Reha on the Top). Die Eröffnung dieser Abteilung im achten Stock des Kantonsspitals ist für Anfang Februar 2009 geplant.
Die RehaClinic Braunwald wird entgegen ersten Absichten nicht sanft, sondern total saniert und einer Erweiterung unterzogen. Sie wird nach abgeschlossener Gesamtsanierung voraussichtlich ab viertem Quartal 2009 mit Abteilungen für Schmerz sowie für psychosomatische und onkologische Rehabilitation grundlegend neu ausgerichtet. Für diese Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten ist eine Umbauphase von Februar bis Ende September 2009 vorgesehen, während der die Klinik geschlossen bleibt.
Die ambulante ärztliche Versorgung der Bewohner und Touristen in Braunwald, die bisher von RehaClinic sichergestellt wurde, kann aufgrund deren Leistungsangebote nicht mehr gewährleistet werden, weil das für die Versorgung notwendige allgemeinmedizinische und -chirurgische Facharztpersonal nicht mehr rund um die Uhr zur Verfügung stehen wird.
Gelöst wird das Problem mit einer sog. Wartgeldpraxis. Ein ehemaliger ärztlicher Mitarbeiter von RehaClinic und Allgemeinpraktiker in Deutschland bekundet Interesse an der Übernahme einer solchen selbstständigen privatärztlichen Tätigkeit, aber erst per Juli 2009. Parallel hierzu wurde durch das Departement Finanzen und Gesundheit, der Gemeinde Braunwald, den Allgemeinpraktikern Dres. M. Hösli (Luchsingen) und E. Fasol (Linthal) und dem Kantonsspital eine Zwischenlösung für die Winterhaupt- und die Nebensaison bis Juli 2009 erarbeitet; der Linthaler Hausarzt Dr. med. Ernst Fasol betreibt zusammen mit Stellvertretern für die Zeit von Februar bis längstens Juli 2009 eine kleine „Praxisfiliale“ in Braunwald.




