Regierungsrätin Marianne Dürst Benedetti verlässt die Politbühne

Regierungsrätin Marianne Dürst Benedetti hat heute ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur bei den anstehenden Gesamterneuerungswahlen im Frühjahr 2014 bekannt gegeben. Marianne Dürst gehört der Kantonsregierung seit 1998 an und steht seither dem Departement Volkswirtschaft und Inneres vor. Die FDP des Kantons Glarus dankt ihrer langjährigen Regierungsrätin für ihre grossen Verdienste für den Kanton Glarus und wünscht ihr für die verbleibende Amtszeit bis im Frühjahr 2014 viel Erfolg und Befriedigung. Die Kantonalpartei leitet nun die Suche für eine oder einen Nachfolgekandidatin bzw. -kandidaten ein.




«Ich bedaure den Rücktritt von Marianne Dürst ausserordentlich», erklärt FDP-Kantonalpräsident Frank Gross. «Auf der anderen Seite habe ich viel Verständnis für den Entscheid unserer Regierungsrätin, nach 16 Jahren einer neuen Generation Platz machen zu wollen», ergänzt Frank Gross. Marianne Dürst hat die kantonale Politik in den vergangenen 16 Jahren als Regierungsrätin, Frau Landesstatthalter und als Frau Landammann stark mitgeprägt. So war Dürst massgeblich an der erfolgreichen Umsetzung der Gemeindestrukturreform beteiligt. Auch unpopuläre Entscheide wusste die liberale Macherin allen Widrigkeiten zum Trotz stets eisern zu verteidigen. Die FDP ist stolz darauf, eine solche Persönlichkeit in ihren Reihen zu wissen. Als Präsidentin der FDP Frauen Schweiz bewegte sich Marianne Dürst von 2001 bis 2008 zudem auch erfolgreich auf dem nationalen Polit-Parkett und setzte sich auch da stets für liberale Anliegen ein.

Andrea Bettiga tritt zur Wiederwahl an


Zur Wiederwahl antreten wird hingegen Landammann und FDP-Regierungsrat Andrea Bettiga. Die FDP sieht sich damit in der vorzüglichen Lage, mit einer bewährten und einer neuen Kraft in die Regierungsratswahlen 2014 einsteigen zu können. «Glücklicherweise darf die FDP mit Stolz behaupten, dass es der Partei nicht an qualifizierten Persönlichkeiten mangelt», ist FDP-Kantonalpräsident Frank Gross sicher. «Es ist Sache der Ortsektionen, die Kandidatinnen und Kandidaten in den nächsten Monaten zu portieren, bevor die kantonale Delegiertenversammlung Andrea Bettiga und eine weitere Person nominieren wird», erklärt Gross weiter. Die Glarner Freisinnigen wollen beide Regierungsratssitze verteidigen und sind zuversichtlich, im kommenden Frühjahr zwei qualifizierte Kandidaturen vorschlagen zu können.