Richard Wehrli kandidiert für den Glarner Gemeinderat

Die Grünen der Gemeinde Glarus nominieren Richard Wehrli von Ennenda für die Wahl in den Gemeinderat. Sie sind überzeugt, dass er für dieses Amt motiviert ist und beste Voraussetzungen mitbringt.



Richard Wehrli. (Bild: zvg)
Richard Wehrli. (Bild: zvg)

«Seit fast 20 Jahren lebe ich mit Freude hier, es wird Zeit, etwas von dieser Freude dem Glarnerland zurückzugeben», sagt der 52-jährige Familienvater. Wehrli hat nach der Lehrerausbildung und mehrjähriger Unterrichtserfahrung zum Stadttheater Luzern gewechselt und in acht Jahren Praxis das Regiefach erlernt. Dann zog er mit seiner Frau, die hier eine Stelle als Kindergärtnerin fand, in den Kanton Glarus – und bleibt in Ennenda sesshaft.

Durch die Übernahme von Stellvertretungen in vielen Schulhäusern des Kantons hat Richard Wehrli nach wie vor Einblick in das Bildungswesen. Dieses ist ihm denn auch ein wichtiges Anliegen. Als Regisseur arbeitet er mit verschiedenen Theatergruppen zusammen. «Ich bin es gewöhnt, Projekte zu verwirklichen, die einerseits Führungsstärke, andererseits den Einbezug des ganzen Teams brauchen», so Wehrli.

Aus Überzeugung, dass Erwerbsarbeit, Kindererziehung und Hausarbeit immer auf beiden Schultern lasten sollte, teilt Richard Wehrli diese Aufgaben mit seiner Ehefrau. Mit dem Heranwachsen der Kinder öffnen sich jetzt Kapazitäten, die Wehrli gut in die Arbeit für die Gemeinde einsetzen könnte.

Richard Wehrli ist im Glarnerland fest verankert. Er war für verschiedene lokale Theaterprojekte verantwortlich, z.B. bei «Glarus brennt!», zuletzt mit Jugendlichen aus der Kanti oder er liest öffentlich für Grosse und Kleine. Er ist oft mit dem Velo unterwegs, man sieht ihn aber auch am Gleitschirm oder auf einer Skitour.

Politisch sind Richard Wehrli ökologische und soziale Anliegen wichtig sowohl in der Umweltgruppe Ennenda als auch bei Pro Velo Linth war er im Vorstand tätig. Ideologische Scheuklappen sind ihm indessen fremd. Als Gemeinderat wäre für ihn der Bezug zur Bevölkerung und die tägliche Arbeit mit den Mitarbeitenden sehr wichtig. Nach seinem Motto gefragt meint er: «Ich will zuhören und anpacken.»