Rollkur für den Glarner Sprinter

Die zwei Glarner Sprinter gehen im Herbst nacheinander in die Rollkur. Für die Fahrgäste ändert sich nichts: Anstelle eines Glarner Sprinters verkehrt übergangsweise ein moderner Doppelstocktriebzug (DTZ) der S-Bahn Zürich.



Die zwei Glarner Sprinter gehen im Herbst nacheinander in die Rollkur (Bild: ehuber)
Die zwei Glarner Sprinter gehen im Herbst nacheinander in die Rollkur (Bild: ehuber)

Seit dem 13. Juni 2009 sorgen zwei moderne, klimatisierte Glarner Sprinter für schnelle Verbindungen zwischen dem Glarnerland und dem Zürcher Hauptbahnhof. Seither kam es leider hin und wieder zu technischen Störungen. Diese Störungen tangierten die Sicherheit der Komposition nie.

Der Glarner Sprinter besteht aus einem modernisierten Trieb- und Steuerwagen der Baureihe NPZ sowie neuen Niederflur-Zwischenwagen des Herstellers Bombardier. Die Störungen betreffen vorwiegend die Niederflur-Zwischenwagen. Eine Rollkur ist für neues Rollmaterial nach einer ersten Anlaufphase üblich.

Folgende Arbeiten werden während der Rollkur durch SBB und Bombardier ausgeführt: Optimierungen und technische Änderungen der Stromversorgung (Bordnetz-umrichter, Stromrichter, Steuerstromverkabelung), Anpassungen für Service und Unterhalt (WC-Kabine und Klimafilter im Fahrgastraum) sowie technische Änderungen im Untergestell.

Der erste Glarner Sprinter kommt voraussichtlich ab dem 21. September 2009 in die Rollkur. Der zweite Glarner Sprinter folgt voraussichtlich ab 31. Oktober 2009. Die ausgereihten Sprinter werden in der Regel durch einen Doppelstocktriebzug der neusten Generation der S-Bahn Zürich ersetzt. Voraussichtlich ab 4. Dezember sind wieder beide Glarner Sprinter gemeinsam für die Fahrgäste zwischen dem Glarnerland und Zürich HB unterwegs.

Für den Glarner Regierungsrat Röbi Marti ist klar: «Die einzelnen Störungen bedaure ich aus Sicht der Fahrgäste. Wir haben gemeinsam mit der SBB die geeigneten Massnahmen getroffen, damit der Glarner Sprinter weiterhin die beste Verbindung zwischen Zürich, der March und dem Glarnerland bleibt. Die Zusammenarbeit mit der SBB ist gut und transparent.»