Rückblick auf ein bewegtes Geschäftsjahr

An der Generalversammlung der Genossenschaft Lintharena wurden sämtliche Traktanden diskussionslos verabschiedet. Der bisherige Verwaltungsrat wurde für weitere zwei Jahre bestätigt. Ein Schwerpunkt bildeten die Ausführungen zum Projekt 2018+.




Die 45. Generalversammlung der Genossenschaft Lintharena sgu stand im Zeichen der Sanierung und Erneuerung der Anlage. Verwaltungsratspräsident Adrian Hager gab vorerst seiner grossen Freude Ausdruck, dass die Landsgemeinde dem Sanierungs- und Ausbauprojekt ohne Wortmeldungen zugestimmt hat. Der Kanton ist somit bereit 18,7 Millionen an die Sanierung und 5,9 Millionen Franken an einen Ausbau der lintharena zu zahlen. Das sei ein grosser Vertrauensbeweis der Glarner Bevölkerung, fuhr Hager fort, für die das Projekt 2018+ offensichtlich überzeugend war. Aber mit dem Entscheid der Landsgemeinde sei erst eine Etappe erreicht worden, nun müsse noch die Gemeinde Glarus Nord das Projekt bewilligen. Der VR-Präsident appellierte an die Anwesenden, diese wichtige Gemeindeversammlung am 28. September zu besuchen und dem Geschäft zuzustimmen. Dieses sieht als wichtigste Punkte vor, die Anlage in das Eigentum der Gemeinde zu übertragen, die Betriebsführung in private Hände, zum Beispiel in die bestehende Genossenschaft, zu legen sowie das Ausbauprojekt zu genehmigen.

Kein Luxusprojekt

Hager stellte das Projekt 2018+ anhand von Planskizzen kurz vor und sagte mit Überzeugung, dass das Ausbauprojekt einen Mehrwert für den Sport, aber auch einen Mehrwert für alle, Jung und Alt, bringen werde. Er zeigte zudem auf, dass es sich im Vergleich mit anderen Anlagen nicht um ein Luxusprojekt handle. Der VR-Präsident widerlegte mit Zahlen auch jene Argumente, die glauben, dass ein Neubau auf der grünen Wiese mit Stilllegung oder Abbruch des bisherigen Hallenbades günstiger zu stehen käme. Hager beteuerte, dass die präsentierten Zahlen solid errechnet worden seien. So auch die Aussage, dass beim Ausbauprojekt die jährlichen Betriebskosten rund 220 000 Franken tiefer ausfallen würden als bei der reinen Sanierungsvariante.

Diskussionslose Zustimmung

Die gedruckt vorliegenden Jahresberichte von VR-Präsident Hager sowie Geschäftsführer Oliver Galliker wurden diskussionslos gutgeheissen. Finanzchef Andreas Schiesser erläuterte die Jahresrechnung, die mit einem Unternehmensverlust von rund 19 000 Franken abschliesst und damit besser ausfällt als im Vorjahr. Das nahezu ausgeglichene Resultat dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die finanziellen Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf das Bruttobetriebsergebnis, gross blieben, erklärte Schiesser.

Der Verwaltungsrat musste für eine neue zweijährige Amtszeit gewählt werden. Präsident Adrian Hager und die Mitglieder Andreas Zweifel, Roger Schneider und Peter Gallati wurden einhellig bestätigt. Als Delegierter des Kantons sitzt Andreas Schiesser, als Delegierte der Gemeinden Glarus Nord und Schänis sitzen Andrea Antonetti, Bruno Gallati, Sibylle Huber-Egli und Gabriela Tremp-Fröhlich im Verwaltungsrat. Am Schluss der Versammlung wurde Fridolin Elmer, der nicht mehr Gemeinderat von Glarus Nord ist, aus dem Verwaltungsrat verabschiedet. Ein spezieller Dank ging auch an den zurücktretenden Gemeindepräsidenten Martin Laupper, der die lintharena stets tatkräftig unterstützt habe. Als Auflockerung erlebten die Anwesenden anschliessend zahlreiche Auftritte des Tanzstudios Move aus Mollis.