Der Glarner Sommer ist geprägt vom Leben in den Höhen. Zwei Drittel der bewirtschafteten Fläche im Glarnerland werden von den Alpfamilien und Alp-Teams gepflegt. Von Nord bis Süd erhalten sie mit ihren Weidetieren den Alpenkranz, in dem sich jeder und jede gerne bewegt. Ein Drittel der bewirtschafteten Fläche wird von den Landwirten im Tal erhalten und gepflegt, das Winterfutter für die Tiere wird auf den Wiesen im Talboden eingebracht. Dieser Alp-Tal-Kreislauf wird ergänzt von Nischenprodukten vom Feld, wie beispielsweise Glarner Dinkel oder auch Glarner Raps.
Feinster Alpkäse
Auf den Glarner Alpen entsteht vielerorts Glarner Alpkäse, auch hier gehört viel Wissen, Handwerk und Erfahrung dazu. Auch entstehen Alpbutter, Alpziger, Glarner Bergmilch und Fleisch. Das Wetter und der Alpsommerverlauf prägen diese Zeit, die Alpzeit dauert zwischen 100 und 120 Tagen. Am 30. September müssen alle Alpen im Glarnerland wieder entladen sein.
Zäune schliessen
Die Weidetiere verwerten das Grasland in eiweissreiche Produkte wie Käse, Butter und Milch. Dazu werden ihre Weiden abgezäunt, dies ist eine aufwändige Arbeit, die jeden Frühling gemacht werden muss. Für ein Miteinander auf den Alpen werden Wanderinnen und Wanderer um einfache Verhaltensregeln gebeten: Dazu gehört das konsequente Schliessen von Weidetoren. So bleiben die Alptiere sicher auf ihrer Weide. Das konsequente Schliessen der Zäune schützt die Alptiere und ist gleichzeitig ein Zeichen des Respekts gegenüber der Arbeit der Älplerinnen und Älpler.
Kein Abfall in Wiesen und Weiden
Unsere sauberen Wiesen und Weiden sind wichtige Grundlagen für die Weidebewirtschaftung. Abfall gehört in einen Abfallkübel oder sollte im Rucksack mit ins Tal getragen werden, falls kein Abfallkübel in der Nähe ist. Abfall auf Wiesen und Weiden ist für Weidetiere lebensgefährlich. Danke, dass Sie unsere Berge und Alpen sauber halten.
Rücksicht nehmen am Ende der Alpzeit
In den letzten Septemberwochen erklingt Vertrautes wieder im Tal: Von Nord bis Süd kehren die Alp-Teams heimwärts. Je nachdem, wie der Alpsommer verlaufen ist, entscheiden die Älplerinnen und Älpler, wann sie heimwärts kommen. Spätestens am 30. September. VISIT Glarnerland empfängt an drei Standorten mehrere Sennten, diese Daten werden im Laufe des Alpsommers bekannt. Generell gilt es, bei allen Alpabzügen Rücksicht zu nehmen auf die Sennten. Ein bisschen mehr Zeit einzurechnen kann wertvoll sein, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Herzlichen Dank.





