«Rüübis und Schtüübis»– 80-mal frisch vom Fridli Osterhazy

Anlässlich einer berührenden Vernissage feierte kürzlich das Näfelser Urgestein alt Gemeindepräsident Fridolin Hauser alias Fridli Osterhazy im Bohlensaal des Tolderhauses gemeinsam mit seiner Familie, engsten Freunden und illustren Gästen seinen neuesten Gedichtband mit dem vielsagenden Titel «Rüübis und Schtüübis». Sein neuestes Werk ist eine Hommage an seine liebe Eltern Maria und Fridolin. Für die Leserschaft ist es ein kunterbuntes «Chrüsimüsi» mit Näfelser Mundartversen zum sich zu amüsieren, aber auch zum Nachdenken.




Obwohl zwölf Stunden zuvor noch auf der Notfallstation des Kantonsspitals Glarus liegend, liess es sich Näfels alt Gemeindepräsident und Ehrenbürger Fridolin Hauser alias Fridli Osterhazy nicht nehmen, unbedingt an der Vernissage seines neuesten Werkes «Rüübis und Stüübis» teilzunehmen. Unter Androhung, nie mehr ins Spital zu kommen, wenn er nicht an seine Vernissage dürfe, gaben ihm die Ärzte im Kantonsspital zähneknirschend Grünes Licht. Seine Hartnäckigkeit und sein gleichzeitig umwerfender Charme haben ihre Wirkung auch bei den «Götter in Weiss» offensichtlich nicht verfehlt.

Laudatio für einen unermüdlichen Schaffer

Fridolin Hausers Sohn Markus führte souverän und sympathisch als versierter Moderator durch die Vernissage. Für den musikalischen Background war das sensationelle Ad-hoc-Kinderorchester «Crazy nine» zuständig. Erstaunlich, was die begabten jungen Musikantinnen und Musikanten unter der Leitung von Rita Ming auf die Bühne zauberten. Der eigentliche Spiritus rektor des «Rüübis und Stüübis» Dr. Peter F. Wide, hielt eine mit Humor gespickte Laudatio, in welcher er retrospektiv nochmals auf die Entstehung des «Rüübis und Stüübis» zurückblickte. Und mittendrin in der vordersten Reihe ein freudestrahlender Fridli Osterhazy, der die Einweihung seines neuesten Werkes sichtlich genoss. Nach seiner Laudatio griff Dr. Wieder zur Überraschung aller Anwesenden noch zum Alphorn und gab einige Kostproben seines Könnens.

«Rüübis und Stüübis» – 80-mal frisch vom Fridli

Bei bester Laune und in seiner unnachahmlichen Art begrüsste Fridli Osterhazy seine Familie und Gäste, allen voran jenen Mann, der die ganze Sache ins Rollen brachte. Im Anschluss rezitierte der Autor aus seinem 92 Seiten umfassenden und mit tollen Zeichnungen versehenen, als Festgabe gedachten Büchlein einige seiner tiefgründigen Verse, dies in allerschönstem Näfelser Dialekt. Mit dabei waren ein paar richtig witzig-spritzige Schmankerl und Trouvaillen aus vergangenen Zeiten. Die Absicht von Osterhazys «Rüübis und Stüübis» ist, ein Stück Idiom seines Heimatdorfes Näfels festzuhalten und einer interessierten Leserschaft Freude zu bereiten. Mit seinem neuesten Gedichte-Büchlein hinterlässt der Autor der Nachwelt ein literarisches Werk von grosser Bedeutung. Ein Büchlein mit Versen mit viel Amüsement, ein Schriftstück aber auch zum Nachdenken. Genau die richtige Lektüre für die kommenden, kälteren Tage hinter dem warmen Cheminée. Das als Festgabe gedachte Büchlein «Rüübis und Stüübis» kann direkt beim Autor Fridolin Hauser (055 612 35 13) oder per E-Mail [email protected] zum Betrag von Fr. 17.50 bestellt werden.