Sabrina Gmür siegt auf Heimstrecke

80 Animationsfahrer und 170 JO-Rennfahrer massen ihre Technik und Schnelligkeit am Combi Race in Amden. Die Einheimische Sabrina Gmür fuhr eine Spitzenzeit.



Der OSSV-Tross gastierte am Samstag, 16. Februar wieder einmal in Amden. Und zwar gleich für zwei Rennen. Am Vormittag starteten die kleinen Rennfahrer (Jg. 97-98) zum Raiffeisen Animations Cup und die JO-Fahrer (Jg. 93-96) zum Leki Combi Race. Der Nachmittag war für den von den Elmern geerbten JO-Riesenslalom reserviert.

Combi Race ist eine Mischung aus Slalom, Riesenslalom und Super-G und verlangt von den Fahrerinnen und Fahrern einiges. Bei Sonnenschein und bestens präparierter Piste eröffnete die zehnjährige Alina Güttinger aus Krummenau um halb zehn Uhr das Rennen. Sie fuhr schnell und erreichte mit rund einer Minute Fahrzeit den 5. Rang. Der Sieg ging an Gina Wessner aus Gams. Ihr Teamkollege Tobias Tischhauser sicherte sich den Sieg bei den Mini-Knaben. Der einheimische Sandro Gmür erreichte den guten 15. Platz von 54 klassierten Fahrern.

schnelle OSSV-JO Kinder


Die Podest-Bilder der JO-Kategorien zeigen eindeutig einen blauen Touch. (Die Skianzüge des Ostschweizerischen Skiverbandes sind blau.) Einzig bei den jüngeren JO-Mädchen gehören nicht alle Siegerinnen dem OSSV-Kader an. Sara Koller aus Gams verwies ihre Konkurrentinnen Therese Altherr aus Urnäsch und Saskia Rohrer aus Buchs auf die Plätze. Die führende im Cup-Klassement Michaela Fux vom Skiclub Elm landete auf dem sechsten Platz, knapp vor der schnellsten Ammlerin, Vera Gmür.

Einen Favoritensieg fuhr die mit der roten Nummer startende Nina Holenstein aus Krummenau bei den ältern JO-Mädchen heraus. Tanja Schwitter aus Schänis verfehlte den zweiten Platz knapp, freute sich aber an der Bronze-Medaille.

Bei den Knaben waren Loris Locatelli aus Gams und Reto Hermann aus Ulisbach siegreich. Mag sein, dass Reto Hermann die Liebe zur Bärenfall-Piste von seinem Vater geerbt hat, jedenfalls hat er auf dieser Piste schon vor zwei Jahren die Tagesbestzeit erzielt. Reto Gmür vom organisierenden Skiclub Amden bemerkte dazu: "Die grossen JO-Jungs haben sich einen spannenden Fight geliefert." Damit meinte er den zweitplatzierten Jérôme Schefer vom SC Unterwasser und den dritten im Bunde Ralph Weber aus Gossau.

Elmer Riesenslalom

Kurz nach dem Mittag wurde auf immer noch perfekter Piste zum Elmer-Riesenslalom gestartet. Die Bärenfallpiste hielt nicht nur den 170 Rennfahrern sondern auch den zwei schnellen Vorfahrern stand. Zur Freude der vielen treuen Helfer des Skiclubs Amden startete die einheimische Sabrina Gmür voll durch und knackte die Minutengrenze. Mit ihrer angriffigen Fahrt erzielte die junge Rennfahrerin die drittschnellste Mädchenzeit und gewann damit die Kat. JO-Mädchen 1 klar. Bei den Mädchen 2 gingen die Podestränge an Anja Defila (SC Wildhaus), Nina Holenstein (SC Krummenau) und Nina Högger (SC Gams).

Weiss macht wohl schnell, denn Jan Peter aus Wildhaus verwies seine Gegner dank seinem weissen Rennanzug auf die Plätze. Der einheimische Kilian Gmür erreichte bei 53 klassierten den tollen 11. Platz. Gute Technik und sichtbare Kraft legten die JO-Knaben 2 in ihre Fahrten. Ralph Weber (SC Gossau) nahm die Tore am schnellsten und gewann vor Jérôme Schefer (SC Unterwasser) und Reto Hermann (SC Ulisbach).