Die noch laufende Wechselausstellung berichtet über die industrielle Revolution im Glarnerland. Sie brachte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine tiefgreifende und dauerhafte Umgestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, also der Lebensumstände. Die Hauptursache war die Mechanisierung der Handarbeit. Mit der Einführung der Spinn-Maschine konnte einArbeiter so viel Garn produzieren wie vorher 200 Hand-Spinner!
Dem Besucher werden wichtige Pioniere der glarnerischen Frühindustrialisierung vorgestellt sowie der Weg zum Wirtschaftswunder, die grosse Bedeutung der Wasserkraft und die Krisen der Textilindustrie erklärt.
Die Museumsleitung bemüht sich bei allen Darstellungen der Vergangenheit Brücken zu unserer Zeit zu schlagen und dadurch wichtige Erkenntnisse für die Gegenwart und die Zukunft zu gewinnen.
Der Stiftungsrat beschäftigt sich im Moment mit der Herausgabe von zwei weiteren Publikationen: «Pioniere der glarnerischen Textilindustrie» und den «Denkwürdigkeiten zum Russlandfeldzug 1812». Beide Werke werden von Dr. Hans Jakob Streiff bearbeitet. Für die kommende zwölfte Ausstellung zum Thema «Beresina-Lied, Gesang und Musik im Militär» (2012/2013) sind die Stiftungsräte Fred Heer (Obmann) und Roland Schiltknecht zuständig.
Zu den ständigen Bemühungen des Stiftungsrates zählen auch der Unterhalt des alten, ehrwürdigen Hauses sowie die Ablösung von bewährten und verdienstvollen Stiftungsräten. So wird in diesem Jahr Hans Jakob Streiff nach 20-jähriger, ehrenamtlicher Leitung des Museums von der operativen Führung zurücktreten.
Der Ski- und Snowboardclub Schwanden kürt seine Meister





