Schlussrede von Landratspräsident Matthias Auer

Bevor wir zur Wahl des Landratspräsidenten schreiten und ich anschliessend vom Präsidentensessel wieder in den Saal hinuntersteige, gestatte ich mir ein paar persönliche Worte, als Schlusswort des abtretenden Landratspräsidenten, an Sie zu richten.



Der scheidende Landratspräsident Matthias Auer blickt auf ein interessantes
Der scheidende Landratspräsident Matthias Auer blickt auf ein interessantes

Ich tue dies, nicht wie üblich in Schriftsprache, sondern in derjenigen Sprache, die hier im Landratssaal verwendet wird und in welcher, so meine ich jedenfalls, wir uns im abgelaufenen Amtsjahr recht gut verstanden haben.

Ich darf auf ein interessantes, vielfältiges, spannendes und lehrreiches, schlicht auf ein schönes Amtsjahr zurückblicken. Sie alle, meine Damen und Herren Land- und Regierungsräte, haben in irgendeiner Form mitgeholfen, dass ich mich von der ersten Sekunde an, da auf dem Präsidentenstuhl wohlgefühlt habe und dass wir unsere Arbeit stets speditiv und in einer kooperativen und kameradschaftlichen, aber auch entspannten Atmosphäre haben erledigen können. Wir alle haben versucht, trotz unterschiedlichen Standpunkten, unsere Kräfte zu bündeln und zum Wohle unseres Kantons am gleichen Strick zu ziehen, mit dem Ziel, tragfähige Entscheide zu fällen und vernünftige und mehrheitsfähige Vorlagen zuhanden der Landsgemeinde zu verabschieden. Ich meine, dass uns dies gewiss das eine oder andere Mal gelungen ist.

Mit dem heutigen Tag endet meine Amtszeit als Landratspräsident. Ich danke Ihnen für das Vertrauen, das Sie mir stets entgegengebracht haben und auch dafür, dass Sie mir meine Sprüche nicht nachtragen. Sollte ich indessen jemanden in irgendeiner Form gekränkt haben, was nie meine Absicht gewesen ist, bitte ich, mir das zu verzeihen. Ich habe versucht, meine Arbeit recht zu machen; Sie haben mir dabei geholfen. Halten Sie das mit meinem Nachfolger ebenso.

In meinen Dank einschliessen möchte ich auch den Ratsschreiber Hansjörg Dürst; er hat als Bindeglied zwischen LR und RR viel Geschick und Diplomatie walten lassen und er hat mir auch auf die Finger geschaut, dass ich ja richtig abstimmen lasse.

Besondern Dank gebührt unserem Ratssekretär Josef Schwitter für seine riesige Arbeit. Ich staune immer wieder, mit welcher Weitsicht, Gewissenhaftigkeit und Effizienz er das Backoffice des Landratsbüros geschmissen und für einen funktionierenden Ratsbetrieb gesorgt hat.

Nicht vergessen möchte ich unseren Ratsweibel Fritz Lütschg. Auch ihm möchte ich für seine geschätzten Dienste im Hintergrund ganz herzlich danken.

Meine Damen und Herrn: Ich will zum Schluss kommen, damit wir uns wieder unserer Arbeit, wozu wir schliesslich gewählt worden sind, zuwenden können. Es gibt nach wie vor noch viel zu tun.

Es war mir echt eine Freude, den Landrat ein Jahr lang präsidieren zu dürfen. Ich danke Ihnen.