Die Mannschaft von Interims-Coach Oliver von Wartburg gab sich zu Hause keine Blösse und sicherte sich im Kampf um den Ligaerhalt drei weitere wichtige Punkte.
Kampf um jeden Ball, Abschlüsse am Laufmeter und Zusammenhalt forderte das Trainergespann von der ersten bis zur letzten Sekunde von seinen Mannen. Und die Zuschauer sahen dann auch eine Glarner Mannschaft, die gewillt war, dies umzusetzen. Bereits nach drei Minuten eröffnete Marco Polli in Überzahl das Score zum 1:0 und sieben Minuten später erhöhte sein Bruder Sandro verdient zum 2:0. Das Spiel hatte von Anfang an eine ruppige Gangart inne, dies widerspiegelte sich vor allem an den gepfiffenen Strafen. Ganze fünf 2‘-Strafen und eine 2‘+10‘ Strafe musste das Schiedsrichtergespann allein im ersten Drittel verhängen, allesamt zulasten der Gäste aus Zürich. Doch den nötigen Profit vermochten die Glarner nicht daraus zu ziehen und so ging es beim Stand von 2:0 in die Kabine.
Nach dem Pausentee ging dann das Treiben auf dem Spielfeld genauso munter weiter wie im ersten Abschnitt. Beide Mannschaften kamen zu ihren Chancen und die Torhüter konnten sich nicht an mangelnder Arbeit beklagen. Nach fünf Minuten erhöhte Stefan Reithebuch ein Zuspiel des Captains gekonnt zum 3:0, worauf die Gäste postwendend mit dem 3:1 antworteten. Danach war es nochmals Reithebuch und Fasol, die mit einem Doppelpack innerhalb von zwei Minuten die Wirbelwinde mit 5:1 davonziehen liessen. Kurz vor Schluss konnte Elch dann noch einmal eine Unachtsamkeit in der Glarner Hintermannschaft ausnützen und sie verkürzten damit vor Ende des zweiten Abschnitts auf 5:2.
Spätestens jetzt war Feuer unterm Dach, und Trainer von Wartburg stellte die Mannschaft auf 20 brenzlige Schlussminuten ein. Dies zu Recht, denn die Gäste preschten nun vermehrt nach vorne und liessen den Glarner Verteidiger keine ruhige Sekunde im Aufbau. Doch anders als in vergangenen Spielen kamen die Wirbelwinde damit äusserst gut zurecht. Manuel Fasol traf noch einmal und stellte damit den alten Abstand von vier Toren wieder her. Nach rund der Hälfte des letzten Drittels errang dann Marco Polli mit seinem zweiten Treffer in Überzahl eine kleine Vorentscheidung in diesem Spiel. Der UHC Elch vermochte in den darauf folgenden letzten Spielminuten nicht mehr das Diktat an sich zu reissen und so verstrichen Sekunde um Sekunde zugunsten der Hurricanes. Einzig, als kurz vor Schluss ein unglücklich abgefälschter Diagonalpass direkt vor der Schaufel eines Gegners landete, wurde es nochmals hektisch vor dem Glarner Tor und der UHC Elch erzielte seinen dritten Treffer an diesem Abend.
Mehr als Resultatkosmetik sollte dieses Tor aber nicht mehr sein und so feierte das Herren 1 der Hurricanes ihren ersten Sieg vor Heimpublikum. Mit den erneuten drei Punkten reicht es zwar noch nicht ganz für einen Nicht-Abstiegsplatz, doch jetzt ist definitiv Land in Sicht. Am kommenden Wochenende gehen die Hurricanes gegen den UHC Wil ein zweitletztes Mal in dieser Saison auf Punktejagd, bevor diese dann mit dem entscheidenden Heimspiel gegen den UHC Domat-Ems endet. Die Hurricanes freuen sich auf lautstarke Unterstützung.




