Schon wieder keine Finalteilnahme, dafür läuft es am Grenzlandcup gut

Die dritte Runde bei der Schweizer Kleinkalibergruppenmeisterschaft brachte die definitive Entscheidung. Glarnerland 1 und 2 sind ausgeschieden. Beim Grenzlandcup sieht es dafür besser aus.



Andreas Stüssi liegend wie auch kniend in Bestform.
Andreas Stüssi liegend wie auch kniend in Bestform.

Die Sportschützen Glarnerland konnten sich bereits letzte Saison nicht für den schweizerischen Gruppenmeisterschaftsfinal von Thun qualifizieren. Es scheint so, als stecke in dieser Meisterschaft der Wurm drin. Denn auch dieses Jahr reichte es den Glarnern nicht. Gleich zu Beginn handelten sich die beiden Gruppen der Sportschützen zu viele Verlustpunkte ein. Während sie sich in der zweiten Runde steigern konnten und somit wieder etwas Hoffnung bestand, kam nach der dritten und letzten Qualifikation die Ernüchterung. Glarnerland 1 und 2 schossen sich mit 1420 Punkten auf den 123. und 126. Rang.

Sensationelle Kniendleistung



Andreas Stüssi zeigte mit 98 Punkten auf dem Knie eine hervorragende Leistung. Auch Rolf Lehmann zeigte mit 93 Punkten ein ansprechendes Resultat. Fritz Stucki (97), Roland Weyermann (96) und Ernst Hangartner (94) komplettierten liegend das Total von 477 Ringen. Auch GL 2 vermochte keinen Exploit zu leisten. André Eberhard (99), René Müller (95), Peter Armati (94) sowie die Kniendschützen Lars Kamm (94) und Ruedi Feldmann (87) schossen 468 Zähler.

Ausgeglichene Grenzlandgruppen



Wenn es bei der Gruppenmeisterschaft nicht läuft, dann wenigstens beim Grenzlandcup. Auch nach der zweiten Runde sind noch alle Glarner Gruppen mit dabei. Und die Glarner sind nicht nur mit dabei, sondern gehören nach der letztjährigen Medaille zum Favoritenkreis. Glarnerland 1 belegt den zwischenzeitlich 11. Rang. Andreas Stüssi (99), Lars Kamm (98), Jürg Fischli und Fritz Stucki (beide 97) durften sich über sehr gute 391 Punkte freuen. Kein minderes Resultat zeigten Rolf Lehmann und Roland Weyermann (beide 98) sowie Ernst Hangartner und Peter Armati (beide 97). Sie konnten sich sehr gute 390 Punkte gutschreiben lassen. Dicht dahinter mit nur gerade sechs Verlustpunkten mehr, folgte GL 3 mit André Eberhard (99), Mischa Armati und Ruedi Feldmann (beide 96) sowie René Müller (93). Glarnerland 2 belegt den 22. Rang, während GL 3 sich auf dem 56. Zwischenrang einreihen konnte. Die dritte Runde wird die Entscheidung herbei rufen wer sich für den Grenzlandcupfinal qualifizieren wird. Wenn die Glarner weiterhin eine derart gute Leistung erbringen, dürfte es kein Problem werden mit zwei Gruppen am Final teilnehmen zu können.