«Schreiben macht glücklich, gerade weil es manchmal anstrengend ist»

Ehrlicher haben sich Autoren selten geäussert, wenn es um die Mühsal des Schreibens geht. Dass die Leser von Thomas Meyers Büchern von dieser Mühsal nichts, aber auch gar nichts mitbekommen, sondern ganz im Gegenteil, reich beschenkt werden, hat sich längst herumgesprochen. Thomas Meyers Debütroman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» ist in einem Gemisch aus Standardsprache und Jiddisch geschrieben und erzählt von den Nöten eines jungen orthodoxen Juden, der endlich verheiratet werden soll und sich in die falscheste aller Frauen verliebt.




Dieser Erstling, mit dem Meyer gleich einen fulminanten Start als junger Autor hinlegte, fand international sofort grosse Beachtung. Er brachte dem Autor grosse Anerkennung und Zustimmung der Literaturkritik– und zwar in so reichem Masse, dass die Verfilmung des Stoffes schnell beschlossene Sache war. Bald folgten auch zahlreiche Auszeichnungen und Preise für seinen «Wolkenbruch», inklusive der Nomination für den Schweizer Buchpreis. Schliesslich, wovon Anfänger-Autoren gemeinhin nur träumen können, stand das ungewöhnliche Werk 66 Wochen lang auf der Schweizer Bestsellerliste und wurde bisher weit über 150 000-mal verkauft.

Da mag man als Leser dem Kritiker Thomas Widmer aus Überzeugung Recht geben, wenn er etwa im Zürcher Tages-Anzeiger schreibt, «dass die Sprache in diesem Roman selbst zum Ereignis wird, wie es sich für gute Literatur gehört.»

Jetzt kommt Thomas Meyer, von dem inzwischen noch eine Reihe weiterer Bücher erschienen sind, ins Glarnerland und liest am Sonntagmorgen, 28. Juli 2019, im Richisauer Literatursommer.
Und wie es sich für «gute Literatur» wahrlich gehört, ist für diese spannende Autorenbegegnung im Richisau wieder ein Zuhör- und Leseerlebnis der besonderen Art angesagt.

Lesung Thomas Meyer im Richisauer Literatursommer am Sonntag, 28. Juli 2019. Beginn 11.45 Uhr. Anreise mit dem Postbus ab Bahnhof Glarus SBB um 10.15 Uhr.