Schuldenberatung mit neuem Auftritt

Im September 2005 gründete die Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Glarus den Verein Fachstelle für Schuldenfragen Glarus. Die Beratungsstelle nahm Anfang 2006 ihre Arbeit auf. Seit dem 1. Januar 2015 heissen Verein und Beratungsstelle «Schuldenberatung Glarnerland». Geholfen wird im Kanton Glarus wohnhaften Personen in einer drohenden oder bestehenden Überschuldung, ungeachtet von Nationalität und Religion.




Zwei Hauptbereiche

Nun hat die in Schwanden domizilierte Fachstelle einen neuen Auftritt lanciert. Mit einer eigenen Website, einem neuen Logo und ausgebauten Dienstleistungen. Frisch und klar, professionell und modern. «Nach zwölf Jahren darf man sich ein neues Gesicht geben», sagt Leiterin Marina Schmid-Padovan dazu. Sie ist für den Bereich Schuldenberatung zuständig, Tanja Dürst für Budgetberatung und Prävention. Barbara Hefti, kantonale Kirchenrätin der Reformierten Landeskirche, präsidiert den Verein.

Bei der Präventionsarbeit, die intensiviert werden soll, richtet sich der Fokus vor allem auf Firmen und Schulen. Neue Dienstleistungen sind in Planung, ebenso mehr öffentliche Anlässe. Am 5. November findet beispielsweise in Glarus ein Abend zum «erweiterten Taschengeld» (Jugendlohn) statt.

«Wir wollen die Leute vermehrt sensibilisieren. Und mit der Budgetberatung möchten wir erreichen, dass gar keine Überschuldung entsteht», meint Tanja Dürst. Die Hemmschwelle, an die Beratungsstelle zu gelangen, werde mit der neuen Website kleiner, ist sie überzeugt.

Schuldenberatung Glarnerland, Mühleareal 27, Schwanden, Telefon 055 644 14 44. www.sbgl.ch