Dieses Jahr gilt der Kampf den menschenunwürdigen, unhygienischen und gesundheitsschädlichen Bedingungen, unter denen Kinder in Bangladesch arbeiten müssen. Da ihre Familie das zusätzliche Einkommen braucht, um zu überleben, müssen auch sie Geld verdienen. Im Distrikt Jessore in Bangladesch sind es 35 000 Kinder, welche deshalb nicht zur Schule gehen können. Ohne Bildung ist ihr Lebensweg vorgezeichnet; sie können keinen Beruf lernen und haben so keine Chance, aus diesem Leben auszubrechen.
Das Geld der Sternsinger kommt der ARKTF-Stiftung (Abdur Rashid Khan Thakur Foundation) zugute. Sie setzt sich im Raum Jessore für Kinderrecht und Kinderschutz ein. Sie sorgen dafür, dass die Arbeitsplätze sicherer gemacht werden und die Kinder zur Schule gehen können.
Sternsinger in Oberurnen
Nach dem feierlichen Aussendungsgottesdienst und gestärkt mit dem Segen von Pfr. Josef Karber stapften die sechs Sternsingergruppen durch die winterlich verschneiten Quartiere, um ihrer Aufgabe nachzukommen. Als Segenszeichen und Dank für den Zustupf in die Sammelbüchse zeichneten sie das C+M+B (Christus Mansionem Benedicat), übersetzt «Christus segne dieses Haus», an die Haustüre. Zur Stärkung am Mittag gab es für die unermüdlichen Sternsingerinnen und Sternsinger leckere Spaghetti, bevor man den Nachmittag in Angriff nahm.
Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle Vreni Jenny, die wie in den vergangenen Jahren auch dieses Jahr das Ganze organisiert hat. Daneben gilt der Dank auch allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die mitgeholfen haben, sei es beim Kochen des Mittagessens oder beim Begleiten der kleinen Königinnen und Könige. Ebenfalls ein grosses Danke verdienen die Kinder, die mit ihrer Tätigkeit als Sternsinger mehr als 4500 Franken gesammelt haben, damit auch die Kinder in Bangladesch zur Schule gehen können.





