Schweizerisches Rotes Kreuz, Kanton Glarus

Der Bericht des vergangenen Jahres liegt in gedruckter Form vor. Liest man alles durch, fällt die grosse Bandbreite der verschiedenen Angebote und ausgeführten Arbeiten auf. Präsidentin ist Ruth Horner. In ihrer Einleitung zeigt sie auf, dass der gegenseitige respektvolle und wertschätzende Umgang von zentraler Bedeutung ist. Vieles wurde erarbeitet und erreicht.



Der Jahresbericht ist vor allem als Rückblick gedacht, auch als hoffentlich erfreulicher und erfüllender Weg in Zukünftiges. Gefeiert wird 125 Jahre Rotes Kreuz Glarus, ein gewiss spezielles Jubiläum.

Verantwortliche der Geschäftsleitung ist Sabine Haslinger. Rund 70 Mitarbeitende und Freiwillige setzen sich fürs stets gute Gelingen mit viel Umsicht und Sorgfalt ein. Sie gestalten Strukturen aus, sorgen für die Einhaltung von Spielregeln, Strukturen und Methoden. Viele Menschen nutzen die Angebote.

Im Sekretariat ist Trix Frefel Hauptverantwortliche. Eine zentrale Rolle spielen die Finanzen. Es wird auf Spenden und Mitgliederbeiträge, Aktionen zur Mittelbeschaffung, den Ertrag aus Dienstleistungen, die Beiträge der öffentlichen Hand, erbrachte Leistungen, den Personal- und Betriebsaufwand hingewiesen. Diese Zahlen bewegen sich gesamthaft zwischen gut 550 000 Franken (Erträge) und gut 595 000 Franken (Aufwand). Es resultiert ein Jahresverlust, der knapp unter 45 000 Franken liegt.

Karin Heer äussert sich zu den Bereichen Entlastungsdienst und Notruf. Für die zwölf Helfenden war das Betreuen mit 3429 ausgewiesenen Stunden zum Jahresbeginn sehr anforderungsreich. Die Stundenzahlen erfuhren ab Mitte Jahr einen deutlichen Rückgang. Das mag mit den neu gültigen Tarifen zusammenhängen und ist teilweise mit dem Wechsel in Altersheime zu erklären. Entlastungen bleiben für pflegende Angehörige von hoher Bedeutung. Sie können in derartigen Zeitspannen Persönliches erledigen, sich etwas erholen und Distanz zu Belastendem gewinnen. Der Notruf ist mit «Hilfe auf Knopfdruck» gleichzusetzen. Da wird wertvolle und notwendige Arbeit geleistet, die von Karin Heer ebenfalls herzlich verdankt wird.

Denise Fischer äussert sich als Verantwortliche des Fahrdienstes. Finanziert wird er mit Spenden und Mitgliederbeiträgen. Die nicht immer einfache Tätigkeit wird mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen ausgeübt. Es sind in einer kleinen Zusammenstellung 175 659 Fahrkilometer, 8 683 Transporte und 8074 Stunden Freiwilligenarbeit und 46 freiwillige Fahrerinnen und Fahrer aufgeführt. Spezifische Weiterbildungen (Kommunikation, Notfallsituationen, Transfer und Umgang mit Personen, die an Demenz oder Parkinson leiden) sind übers ganze Jahr hinweg angeboten. Dass sich im Berichtjahr keine Unfälle ereignet haben, ist erfreulich.

Mit dem Bereich «Bildung» befasst sich Erika Rhyner. Sie äussert sich zu den verschiedenen Angeboten (Lehrgang Pflegehelferin/-helfer SRK, Weiterbildungen, Babysitting-Kurs). Alle ausgeschriebenen Lehrgänge und Weiterbildungen konnten durchgeführt werden. Das SRK soll ein Ort sein, wo positive Lern- und Beziehungserfahrungen gemacht werden. Das Teilnehmerfeld ist stets breit gefächert, Alter, Kultur, Erfahrungen, sprachliche Kompetenzen, schulische Voraussetzungen und persönliches Umfeld spielen da hinein.

Das Sekretariat befindet sich an der Kasernenstrasse 2 in Glarus. Bedient ist es von Montag jeweils zwischen acht und elf Uhr. Telefonisch ist es unter 055 650 27 77, per Mail unter [email protected] erreichbar. Die Homepage: www.srk-glarus.ch. Die Hauptversammlung ist auf den 13. Mai im Anna-Göldi-Museum an der Fabrikstrasse 9 in Ennenda mit Beginn um 19.00 Uhr angekündigt.