Shakespeare schleicht durch die Mauern der Kanti Glarus

Die Theatergruppe der Kantonsschule Glarus wird am Freitag, dem 19., und am Samstag, dem 20. August, in der Aula der Kantonsschule Glarus das Stück «Der Sturm» von William Shakespeare zum Besten geben.

Um 20.00 Uhr werden an diesen beiden Tagen die Lichter ausgehen, Stille im Publikum eintreten und dann das Spiel beginnen.

 



Die Kantonsschülerinnen und -schüler bringen Shakespeares «Der Sturm» auf die Bühne der Aula. (Motivbild: jhuber)
Die Kantonsschülerinnen und -schüler bringen Shakespeares «Der Sturm» auf die Bühne der Aula. (Motivbild: jhuber)

In den Wochen zwischen den Sportferien und den Sommerferien wurde fleissig gearbeitet. Die jungen Schauspieler lernten mühsam den schweren Text auswendig und spielten die Szenen viele Male.

Doch nicht nur die Schüler nahmen sich viel Zeit für das Projekt, auch die zuständigen Lehrer hatten einiges an Arbeit zu bewältigen. Sie mussten sich über das Bühnenbild, die Kostüme und die Szenenabläufe Gedanken machen und bei den regelmässigen Proben den Jugendlichen immer wieder hilfreiche Tipps geben.

Jedoch sind die Proben noch lange nicht zu Ende. Auch in den Sommerferien schleifen die Schüler noch an ihren Texten und Szenen und sogar die Kostüme müssen noch besorgt werden. In der ersten Schulwoche wird dann durchgehend geprobt, damit am Freitagabend alles nach Plan verläuft und das Publikum für etwa zweieinhalb Stunden in eine fremde Welt entführt werden kann.

Nun kurz, worum es in diesem Stück überhaupt geht: Prospero, der rechtmässige Herzog Mailands, wird von seinem Bruder vertrieben und landet mit seiner Tochter Miranda auf einer Insel. Die Jahre vergehen und Prospero übt sich in den Künsten der Magie, durch die er den Luftgeist Ariel befreien und zu seinem Diener machen kann. Aber auch Caliban, der Sohn einer Hexe, der einst über die Insel herrschte, unterliegt Prosperos Macht und wird zu einem Untertan.

Eines Tages kommt Prosperos Gelegenheit, sich zu rächen. Denn sein Bruder und der Fürst von Neapel segeln nahe der Insel vorbei. So befiehlt er dem Luftgeist Ariel einen Sturm heraufzubeschwören und die Reisenden verteilt an den Strand der Insel zu bringen. Das ist jedoch erst der Anfang von Prosperos Racheplan.

Das facettenreiche Stück bietet neben actionreichen Szenen auch romantische, ja fast etwas kitschige. Aber auch die Lachmuskeln werden während diesem Schauspiel beansprucht werden. Doch vor allem wird man als Zuschauer einfach nur verzaubert durch diese magische, unbekannte und etwas unbegreifliche Welt.