Sicherheit in Aufzügen

Aufzüge zählen zu den sichersten Transportmitteln. Damit dies auch weiterhin so bleibt, dürfen Unterhalt und Modernisierung nicht vernachlässigt werden. Besonders bei älteren Aufzügen besteht grosser Handlungsbedarf, denn sie entsprechen in sicherheitstechnischer Hinsicht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und stellen eine Gefährdung für Benutzer und auch für Drittpersonen dar.



Aufzüge zählen zu den sichersten Transportmittel: der Unterhalt und die Modernisierung darf aber nicht vernachlässigt werden (Bild: eing.)
Aufzüge zählen zu den sichersten Transportmittel: der Unterhalt und die Modernisierung darf aber nicht vernachlässigt werden (Bild: eing.)

Seit Ende Juli 2001 müssen alle in der Schweiz in Verkehr gesetzten Aufzüge der Verordnung über die Sicherheit von Aufzügen entsprechen. Rund die Hälfte der Anlagen ist jedoch bereits seit über 25 Jahren in Betrieb. Obwohl in der Schweiz für bestehende Aufzüge keine gesetzliche Kontroll- oder Modernisierungspflicht besteht, wird eine Anpassung dringend empfohlen, denn gemäss Art. 58 Obligationenrecht hat der Eigentümer den Schaden zu ersetzen, der wegen fehlerhafter Anlage oder mangelhafter Wartung verursacht wird. Eine Modernisierung bringt zudem eine Komfort- und Wertsteigerung der Anlage.

Gefahrenpotenzial Aufzugskabine

In der Schweiz gibt es in regelmässigen Abständen immer wieder schwere Unfälle, die auf fehlende Kabinenabschlusstüren zurückzuführen sind. Durch die Installation von Kabinentüren kann jegliche Einklemmgefahr für Menschen und Tiere in der fahrenden Kabine vermieden werden. Mit einem nachträglichen Einbau und wenn nötig einer Anpassung der Verglasung der bestehenden Schachttüren wird die Sicherheit des Aufzuges deutlich verbessert. Ein unpräzises Anhalten des Aufzuges auf den Etagen stellt ein weiteres Gefahrenpotenzial dar. Bei alten Modellen kann dies nicht immer gewährleistet werden und das ruckartige Anfahren und Anhalten verunsichert die Passagiere. Bei älteren Aufzügen kann es auch vorkommen, dass Passagiere unbemerkt im Aufzug eingeschlossen bleiben, weil ein rettendes Notrufsystem fehlt. Durch eine direkte Sprechverbindung mit einer Servicezentrale, die rund um die Uhr besetzt ist, kann die sofortige Alarmierung einer kompetenten Stelle sichergestellt werden.

Ein Familienunternehmen mit Tradition

ie Müller-Leuthold AG, Aufzügebau, wurde 1937 gegründet und wird heute in dritter Generation von Max und Erika Müller-Kubli geführt; mit Marcel Müller ist bereits die vierte Generation im Betrieb. Das Unternehmen ist auf die Herstellung modernster Nischenlösungen in den Bereichen Modernisierungen und Neubau spezialisiert. Jede Anlage wird nach den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden hinsichtlich Optik und Funktion individuell entwickelt und im eigenen Werk in Ennenda GL gefertigt. Massanfertigungen für den Innen- und Aussenbereich gehören zu den Stärken der Müller-Leuthold AG. Das Produkte-Spektrum umfasst neben Personenaufzügen auch Betten-, Feuerwehr- und Behindertenaufzüge sowie Spezial-Aufzugssysteme für Kleingüter, Autos und schwere Lasten.