Schönes Sommerwetter und wenig Regen prägten auch die Alpzeit im Glarnerland. Von Nord bis Süd waren die Herausforderungen Wasser und Futter allgegenwärtig. Es musste improvisiert und neu organisiert werden, es mussten Stafelwechsel vorgezogen oder die Weiden wegen des Futterwachstums anders als gewohnt genutzt werden. Die Älplerinnen und Älpler haben auch diesen Sommer neben der Landschaftspflege feinste Produkte produziert: Glarner Alpkäse, Alpbutter, Milch- und Fleischprodukte.
Alp-Empfänge anders als gewohnt
Da die Alpzeit im Glarnerland auf ca. 100 bis 120 Tage begrenzt ist und neben den oben genannten Faktoren auch von der Anzahl Tiere und Stösse abhängt, ist es heuer schwierig, den Alpabzugs-Tag ein paar Wochen im Voraus zu bestimmen. Die Älplerinnen und Älpler entscheiden dies je nach Alp. Die OK-Teams der Alp-Empfänge im Tal mit den bekannten Standorten Schwanden, Näfels und Klöntal haben daher beschlossen, auf der Website des Agrotourismus Glarnerland eine Liste mit einem Überblick zu erstellen, wann welche Sennten im Glarnerland talwärts ziehen werden.
Wenn dies für ein paar Alp-Teams am selben Tag möglich ist, werden die OKs sehr gerne die Alp-Empfänge gestalten. Dies wird auf der Liste ersichtlich sein. Auf jeden Fall freuen sich die OK-Teams, wenn viele Älplerinnen und Älpler von Nord bis Süd melden, sobald sie ihren Alpabzugs-Termin wissen. Gerne kann dies via [email protected] oder [email protected] gemeldet werden. Gerne kann es auch an diese beiden per Whatsapp mitgeteilt werden (078 822 90 36 / 079 437 77 85).
Ein Innehalten samt Dank
Im September folgt jedes Jahr die Alpabfahrts-Zeit. Bis zum 30. September müssen alle 88 Glarner Alpen entladen sein. Wir bitten daher um Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer in diesen Tagen. Es gilt innezuhalten und zu danken, fürs eindrückliche Sommerwerk während rund 100 Tagen.
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