Um 13.00 Uhr war es zur Eröffnung des Wettkampfes im Buchholz wirklich nicht angenehm, eine Kür zeigen zu müssen. Schneefall, Bise und eine dünne Schneeschicht auf dem Eis waren nicht gerade ideale Bedingungen. Eismeister Cremonese war deshalb permanent im Einsatz.
Die jüngsten Teilnehmerinnen, die zuerst anzutreten hatten, liessen sich jedoch nicht verdriessen und zeigten ihr Können vor den gestrengen Punktrichtern. Zum Glück besserte sich die Wettersituation im Laufe des Nachmittags, und am Schluss der Veranstaltung konnte man ganz zufrieden sein.
Es brauchte einiges an Können und Mut
Sie alle waren dank Trainerin Monika Schmidt gut vorbereitet. Sie gaben ihr Bestes, aber hin und wieder waren Stürze nicht zu vermeiden oder die Schrittkombinationen und Pirouetten missrieten. Da gab halt auch Tränen. Sie versiegten jedoch schnell, dafür sorgten die anwesenden Mütter und Väter. Schön zu sehen waren bei allen die Fortschritte gegenüber dem Vorjahr, und ein paar wirkliche Talente war zu sehen. Aber der Weg nach ganz „oben“ ist enorm weit und lang. Haltung, Sicherheit, motorische Geschicklichkeit und künstlerisches Können sind Voraussetzungen für eine Eiskunstläuferin, aber entscheidend ist die Freude am Sport, und die spürte man.
Sternli- Bronze- bis zu den Silbertests
Es fällt schwer, einzelne der Kinder besonders hervorzuheben, ohne schon unnötige Vorschusslorbeeren zu verteilen. Aber einige der jungen Glarnerinnen fielen schon besonders auf. Bei den Jüngsten, den „Sternli“, waren das Mirja Zimmermann, Céline Rechsteiner und Vera Winteler. In der Kategorie Interbronze gefielen Sina Mühlethaler und Eliane Albert besonders. Céline Beeler und Giulia Bisanti waren in der Kategorie Bronze nur um 0,04 Punkte voneinander getrennt. Für den Höhepunkt des Tages sorgte Zora Largo, die eine schwierige Kür mit mehreren Doppelsprüngen, in hohem Tempo vorgetragen, zeigte. Man ist gespannt, wie es mit ihr weitergeht.
Der Anlass wurde von den Verantwortlichen des GEC ausgezeichnet organisiert.
Wohin mit der Kohle?


