Siebenkampf wird wohl ein Duell

Bei der Ersatzwahl für den Ständeratssitz von This Jenny konnte Parteikollege Werner Hösli am meisten Stimmen für sich verbuchen. Das absolute Mehr verpasste er aber erwartungsgemäss doch. Der zweite Wahlgang findet am 1. Juni statt.



Siebenkampf wird wohl ein Duell

Bei sieben Kandidaten ist es nicht überraschend, dass bei der Wahl für den Ständerat von diesem Wochenende keiner das absolute Mehr erreicht hat. Die Resultate sorgen aber sicher für deutliche Erkenntnisse. So konnte der SVP-Kandidat Werner Hösli am meisten Stimmen für sich verbuchen. Mit 3597 Stimmen vielleicht ein bisschen überraschend deutlich. Auf dem zweiten Platz folgt Karl Stadler (Grüne) mit 1813 Stimmen, gefolgt von Markus Landolt (parteilos) 1531 Stimmen. Die Kandidaten von CVP und GLP folgen mit Stefan Müller mit 1293 und Franz Landolt mit 1182 Stimmen. Knapp dahinter folgen die parteilosen Liberalen Martin Leutengger (1005 Stimmen) und Hansjürg Rhyner (633 Stimmen). Aus dem Siebenkampf dürfte im zweiten Wahlgang ein Duell zu werden. Als Spitzenreiter geht hier sicher Werner Hösli als Favorit ins Rennen. «Das Resultat von Werner Hösli ist so klar, dass ich nicht in den zweiten Wahlgang gehen werde», gab Markus Landolt schon kurz nach den Resultaten bekannt. Ebenfalls den Verzicht gab Martin Leutenegger bekannt. «Klar habe ich mir einen anderen Ausgang vorgestellt. Jetzt geht es darum, den Wählerwillen zu akzeptieren.» Bei Karl Stadler steht die definitive Entscheidung noch aus. «Bei dieser Ausgangslage dürften wir aber im Rennen bleiben», meint Stadler dazu. Dafür wünscht ihm Franz Landolt viel Glück. Auch er wird im zweiten Wahlgang nicht mehr antreten. Genau wie Hansjürg Rhyner. Bei Stefan Müller wird das Komitee noch am Sonntagabend entscheiden.