Sieg und Niederlage stehen oft nahe beieinander

Die U16-Junioren der Hurricanes Glarnerland empfingen an der Heimrunde in Schwanden den UHC Nesslau Sharks und den UHC Laupen zum Duell. Beide Kontrahenten sind in der Tabelle höher gewertet als die Juniorenmannschaft der Wirbelwinde.



In den ersten Spielminuten der Partie gegen die Nesslau Sharks war von der höheren Klassifizierung jedoch wenig zu spüren, beide Teams spielten auf Augenhöhe. Eine Unachtsamkeit des Gegners und Sandro Zanoni konnte das erste Mal für die Hurricanes einnetzen. Nach diesem fulminanten Start wurde dem Gegner vermehrt Raum gelassen, welcher dadurch zu mehr Abschlüssen kam. Bis zum Pausenpfiff kehrten die Toggenburger das Spiel und die Wirbelwinde waren für die zweite Spielhälfte gefordert.

Nach der Pause gingen die Junioren wacher ans Werk und liessen dem Gegner weniger Raum, womit die Hurris das Spiel auf ihre Seite wendeten. Erneut konnte Zanoni für seine Farben punkten. Das Spiel war lanciert und ging in die spannende Schlussphase, wobei der Wind immer zugunsten der Hurris wehte. Fabio Cau konnte einen Schuss von Zanoni ablenken und zur erneuten Führung einnetzen. Der Vorsprung konnte danach gut über die Ziellinie getragen werden und der zweite Sieg dieser Saison war Tatsache.

Das zweite Spiel gegen den UHC Laupen versprach ebenfalls Spannung pur. Man hatte aus dem ersten Spiel gelernt und wusste, dass man dem Gegner nicht zu viel Raum lassen durfte. Die Startminuten gehörten erneut denn Hurricanes, welche ein klares Chancenplus zu verzeichnen hatten. Wieder erwischte Zanoni den gegnerischen Torwart und schoss sein Team in Führung, welche danach aber nicht lange halten sollte. Mehr noch, Laupen vermochte dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken und ging bis zur Pause mit 2:1 in Führung. Nach dem Wiederanpfiff ging es dann schnell. Keine 30 Sekunden waren gespielt, als Gian Andri Hefti einen Pass von Andri Blesi verwerten konnte. In den darauf folgenden Minuten gerieten die Hurricanes allerdings erneut unter Druck und mussten zwei Gegentreffer einstecken. Nach diesem Rückschlag schaffte es Martin Hefti mit einem Distanzschuss auf 4:2 zu verkürzen, allerdings stellte der Gast aus Zürich nach einem Powerplaytreffer den 3-Tore-Vorsprung wieder her. Die Wirbelwinde mobilisierten nochmals alle Kräfte und kamen durch zwei Tore von Gian Andri Hefti und Martin Hefti nochmals heran. Für mehr reichte es dann aber nicht mehr und der verdiente Ausgleich in der spannenden Schlussphase blieb den Hurricanes verwehrt.