Sieger Projektwettbewerb Neubau Schulhaus Schnegg 2024

Das Projekt «MOTU» des Architekten Felix Kellenberger gewinnt den Projektwettbewerb für den Schulhausneubau Schnegg 2024 in Näfels. Die Wettbewerbsjury prüfte insgesamt 77 Projekte. Die Wettbewerbsbeiträge werden bis zum 30. Juli 2020 öffentlich ausgestellt.



Der anonyme Projektwettbewerb für das Schulhausprojekt hat einen Sieger: Das Projekt «MOTU» des Architekten Felix Kellenberger, dipl. Arch. ETH aus Zürich setzt sich gegen 76 weitere Projekte durch. Die Wettbewerbsjury, bestehend aus internen und externen Fach- und Sachpreisrichtern, befasste sich an drei Tagen intensiv mit den verschiedenen Projekten. Nach Ablauf der Einsprachefrist soll mit dem Sieger des Wettbewerbs das weitere Vorgehen festgelegt und auch der Planervertrag abgeschlossen werden. Die Gemeindeversammlung vom 20. November 2020 wird sodann über den Projektierungskredit befinden. 

Eindrückliche Vielfalt und hohe Qualität 

Von den 77 eingegangenen Projekten kamen elf Eingaben in die engere Auswahl. Hierbei zeigte sich die Wettbewerbsjury beeindruckt ob der Vielfalt und der durchwegs hohen Qualität der verschiedenen Projektbeiträge. Letztlich erfolgte die Beurteilung des Preisgerichts jedoch einstimmig. Damit sich interessierte Kreise einen eigenen Überblick über die eingegangenen Schulhausprojekte machen können, werden die Wettbewerbsbeiträge öffentlich ausgestellt: So sind die Projekte vom Freitag, 17. Juli 2020, bis und mit Donnerstag, 30. Juli 2020, werktags von 15.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr in der Badstrasse 16, 8867 Niederurnen, öffentlich einsehbar. 

Die Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2019 hatte einen Verpflichtungskredit von 440 000 Franken für den einstufigen, anonymen Architekturwettbewerb für das Schulhausprojekt Schnegg 2024 bewilligt. Im Dezember 2019 wurde der Wettbewerb via SIMAP öffentlich ausgeschrieben. Alle eingereichten Arbeiten wurden vorgeprüft, wobei keines der eingegangenen Projekte infolge schwerwiegender Verstösse gegen das Wettbewerbsprogramm oder rechtliche Grundlagen ausgeschlossen werden musste.