So geht «Fridlisfüür»

Wie schon in vergangenen Jahren, errichteten die Gemeindearbeiter Glarus Süd zusammen mit Schulkindern auf der Matt in Schwanden einen Holzstapel zur Verbrennung am «Fridlistag». Bereits einen Tag vor dem 6.März arbeitete der Kindergarten streng und beförderte Christbäume auf das aufgeschichtete Holzquader.



So geht «Fridlisfüür»

Um 19.15 Uhr zieht die Fackelprozession geordnet vom Scheibenstand in Richtung Feuerstelle los. Beeindruckend die vielen Schülerinnen und Schüler aus Glarus Süd, die ihre Fackeln in Zweierkolonne ihres Weges tragen unter sternenklarem Nachthimmel. Am Holzstapel angekommen, kreisen die Fackelträgerinnen und Fackelträger das aufgeschichtete Holz ein und auf gemeinsamen Ruf «Füürä» entzünden sie das am Vortag aufgeschichtete Holz mit dem «Böögg» an dessen Spitze.

Dem durch viele Leute besuchten Anlass fehlt auch kein Imbissstand. Getränke und Wurst werden konsumiert, ein friedliches Zusammensitzen und ein fröhliches Bewegen der Kinder rund um das gut abgesicherte Feuer. Dichter Rauch steigt empor, mit dem Unterschied zu früheren Zeiten mit sehr wenig Glut zum Himmel steigend.

Was an Erfahrungen aus letzten Jahren gewonnen wurde, ist eingeflossen.
Rauchemissionen sind gering, der «Böögg» verabschiedet sich stillschweigend, ohne Geknatter und Geböller. Tradition wird so nachhaltig weitergeführt und bereitet allen grosse Freude. Die Kinder haben ihren sichtbaren Spass, die Eltern ihre Freude und die Tiere ihre Ruhe.