… so geht Tessin …

Der Jubiläumsausflug des Samaritervereins Näfels zum 120-jährigen Bestehen führte ins Tessin. Genauer gesagt nach Bellinzona, Sessa und auf den Monte Generoso. Armin Fischli, Busreisen, steuerte den Car gekonnt über den San Bernadino, wo es den ersten Kaffeehalt gab. Das Wetter war der Gesellschaft hold und die Sonne zeigte sich von der besten Seite. Angekommen in Bellinzona ging es durch den Samstagsmarkt, wo die eine oder andere Spezialität ihren Käufer fand. Das Mittagessen genossen alle zusammen in der Pizzeria San Michele.



(Bild: zvg)
(Bild: zvg)

Bellinzona, der Hauptort des Tessin, bietet sehr viele geschichtliche Aspekte und hat auch heute noch einige Schlüsselfunktionen. Die versierte Stadtführerin führte uns über die Piazza del Sole weiter auf die Burg und zum Rathaus. Die Teilnehmenden waren beeindruckt, wie Altertum und Moderne miteinander in Verbindung sich ergänzen können. So standen neben alten Stadtmauern modernste Skulpturen des Tessiner Künstlers Ivo Soldini. Auch architektonisch hatte die Stadt einiges zu bieten und wir erfuhren einige Anekdoten aus dem Stadtleben der «Bellenzer».  

Im späteren Nachmittag trafen wir im Hotel «I Grappoli» in Sessa ein. Das wunderschön gelegene Hotel lud zum Verweilen und zum Geniessen ein. Einige nutzten das nahe gelegene Freibad für eine Erfrischung, andere genossen die Ruhe oder einen Spaziergang durch den Garten. Die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz und so verging ein angenehm milder Abend mit feinem Abendessen nach Tessinerart in der Samariterrunde.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Capolago und auf den Monte Generoso. Hier angekommen, zeigte der Nebel, dass er anwesend sein kann. Später verzog er sich und die Aussicht auf den einzelnen Aussichtspunkten lud den Betrachtenden zum Weitblick über die Täler und nach Italien ein. Nach dem Nachmittagskäffeli wurde der Heimweg über den Gotthardpass angetreten. Auf der Passhöhe gab es noch eine kleine Stärkung für Leib und Seele. Was es heisst, Geduld zu haben, zeigte unser Chauffeur und das Fahren im Stau beeinträchtigte unser «Ausflugsfeeling» auf keine Art und Weise. Glücklich mit einem vollen Koffer mit Erinnerungen und anderem, kamen wir wohlbehalten in Näfels an. Vielen Dank für die tolle Reise.