Soforthilfe ans Rote Kreuz zur Bewältigung der Coronakrise

Regierungsratssitzung 31. März • Für die Soforthilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes wird ein Beitrag von 20 000 Franken aus dem Sozialfonds zur Bewältigung der Coronakrise geleistet.



Auch die Programmländer des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) bleiben von der Coronakrise nicht verschont. Als Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung hilft das SRK den Schwestergesellschaften bei der Bewältigung der Krise. Verschiedene Rotkreuzgesellschaften haben das SRK um Hilfe gebeten, so diejenigen von Bosnien, Moldawien, Honduras, El Salvador, Bolivien, Libanon, Ägypten, Nepal und Bhutan. Ziel ist es, diese Länder in der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen und eine Ausbreitung zu verhindern.

In Nepal, Laos, Vietnam und Kirgistan führt das SRK Informations- und Präventionskampagnen durch. In Honduras, El Salvador, Bosnien, in der Ukraine und im Libanon wird die Bevölkerung sensibilisiert, Freiwillige werden ausgebildet und Schutzausrüstungen wird beschafft. Die Föderation in Genf sowie das Rote Kreuz in China werden während der Corona-Krise mit zwei Logistikern unterstützt, welche sich mit dem Einkauf knapper Güter wie Masken, Desinfektionsmittel und Schutzanzüge beschäftigen. Der Mittelbedarf beträgt aktuell rund eine halbe Million Franken.

Gesundheit und Hygieneförderung sind Kernthemen des SRK und dies erlaubt dem Hilfswerk, auf bewährte Strukturen und Infrastrukturen zurückzugreifen. Das SRK ist deshalb der ideale Partner für die Soforthilfe.